Minicomputer PDP 11/40 Chiprechner
Digital Equipment Corp., Palo Alto 1973
Transistor- und Chiprechner
Durch die Verwendung von Transistoren gewinnen die Computer an Betriebssicherheit und sie werden immer kleiner. Als Folge davon werden immer mehr Arbeitsprozesse automatisiert und rationalisiert.
Nach dem Zweiten Weltkrieg löst der Transistor die Elektronenröhre als Schaltelement im Computer ab. Röhren sind empfindliche gläserne Vakuumgefäße mit kurzer Lebensdauer. Fällt während eines Rechenvorgangs eine Röhre aus, muss der ganze Vorgang wiederholt werden. Das ändert sich mit dem aus Halbleitern aufgebauten Transistor, der betriebssicherer, kleiner, vor allem aber auch billiger herzustellen ist.
Etwa zur selben Zeit als in Wien für Forschungszwecke der Transistorrechner
Mailüfterl gebaut wird, gelingt es 1958 amerikanischen Technikern, mehrere Transistoren auf ein Halbleiterplättchen (
Chip) aufzubringen. Die fortschreitende Miniaturisierung der Schaltelemente lässt die Computer kleiner und leistungsfähiger werden. Der Digital-Computer
PDP 11 verkörpert die neue Größenklasse von Rechnern, die vor allem zur Steuerung bestimmter Arbeitsabläufe verwendet werden. In den 1960er- und 1970er-Jahren führen solche Computer einen beispiellosen Automatisierungsschub in der Industrie herbei.
Inv.Nr. 32925/1