Picknick Transistorempfänger
Philips, 1960
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Popmusik
Elvis Presley, die
Beatles und die
Rolling Stones begeistern mit ihrer Musik die Jugend der Nachkriegszeit. Der riesige Erfolg der Popmusik bildet den Grundstein für die moderne Musikindustrie.
Die Nachkriegszeit ist geprägt durch den deutschsprachigen Schlager. Es sind zumeist harmlose Lieder von Liebe und Glück, die die Sehnsüchte der Wirtschaftswundergeneration widerspiegeln. Durch die von den Besatzungsmächten kontrollierten Rundfunksender gewinnen jedoch auch neue Rhythmen an Bedeutung. Schlagerstars wie Peter Kraus singen deutsche Texte zu amerikanischer Rock'n'Roll-Musik. Beim
Nordwestdeutschen Rundfunk moderiert ein junger Brite namens Chris Howland die Radiosendung
Rhythmus der Welt, in der er die internationale Musikszene präsentiert. Ab 1961 übernimmt Howland die Moderation der Fernsehsendung
Musik aus Studio B, die in Zusammenarbeit mit der Schallplattenindustrie produziert wird. Den Klang der neuen Jugendkultur – bald Rock- und Popmusik genannt – prägen fortan Elvis Presley, die
Beatles oder die
Rolling Stones, die bei ihren Konzerten tausende bis zu Hysterie und Ohnmacht begeisterte Jugendliche versammeln.
Im Zusammenspiel zwischen Plattenfirmen, Rundfunkanstalten sowie Herstellern von Plattenspielern und Radiogeräten entsteht die moderne Musikindustrie.
Inv.Nr. 26096