Sony MZ-1 Tragbarer Minidisk-Rekorder
Sony, 1992
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Digitale Musik
Die Lieblingsmusik ist dank
MP3-
Player immer und überall verfügbar. Zur Freude der Musikfans entstehen Musiktauschbörsen im Internet, die von der Musikindustrie allerdings bekämpft werden.
Das
Internet erlaubt eine direkte Vermarktung von Musik. Der amerikanische Popmusiker Prince bietet auf einer
Homepage unveröffentlichte Songs zum
Downloaden gegen Gebühr an. Die Fans können auf diesem Weg auch verbilligte Karten für seine Konzerte erstehen.
Die 1998 gegründete amerikanische Firma
Napster installiert im
Internet eine Tauschbörse für Musiktitel. Sie umfasst 2001 rund 80 Millionen User weltweit, die in einem Monat 2 Milliarden Dateien austauschen, um sie sich auf ihre
MP3-Player herunterzuladen. Die massenhaften Gratis-
Downloads provozieren den Widerstand der Musikindustrie, die um ihre Verkaufszahlen fürchtet.
Napster wird wegen Musikpiraterie geklagt. Man wirft der Firma vor, sie besitze an vielen Titeln keine Rechte. Im Gegenzug ruft
Napster zum
buy-cott auf. Die
User sollen nur noch
CDs von Musikern kaufen, die mit
Napster zusammenarbeiten. Später lenkt
Napster ein und kündigt an, copyrightgeschützte Titel aus dem Angebot zu nehmen. Eine neue
Software soll zudem das Herunterladen von Titeln aus dem
Internet ermöglichen, nicht aber das Weiterverbreiten auf
CD.
Inv.Nr. 56201/1