Presse: Unter Strom
Elektrotechnik + Pathologie
Die Schau beschäftigt sich mit dem Stefan Jellinek, der die Elektropathologie als eigenes Fach begründete. Als Pionier der Unfallpräventation wies er auf die Gefahren der Elektrotechnik hin.
Das Technische Museum Wien präsentiert bis 31. Mai 2012 eine Ausstellung zum Thema Elektropathologie. Kern der Ausstellung "Unter Strom" ist die Elektropathologische Sammlung des Wiener Arztes Dr. Stefan Jellinek (1871-1968), die dem Technischen Museum Wien 2005 von der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) überlassen wurde. Die Feuchtpräparate der Sammlung Jellinek sind im "Museum im Narrenturm" in der Ausstellung "Körper unter Strom" zu sehen.
Die Gründung der "Elektropathologie" als eigenständiges Forschungsgebiet ist eng verbunden mit der Person des Stefan Jellinek, der als Gerichtsmediziner ab 1898 begann, alle ihm bekannt gewordenen Stromunfälle genau zu dokumentieren. An vier ausgewählten Beispielen werden typische Elektrounfälle aus dem frühen 20. Jahrhundert dargestellt und gezeigt, wie umfassend Jellinek solche Fälle dokumentierte.
Dem Thema Blitze und Blitzunfälle ist ein eigener Bereich gewidmet, genauso wie dem Thema Hoch- und Niederspannungsunfälle aus jüngster Zeit. Dort werden auch die heute gültigen Schutzeinrichtungen gezeigt. Das übergroße Funktionsmodell eines Fehlerstromschutzschalters sowie ein Hands-on zum "Spüren von Strom" ermöglichen auch ein interaktives Erleben der Elektrizität.
Hinweis: Zu diesem Thema sind Presse-Downloads verfügbar.
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