Der Computer wird zu einem Universalgerät für Arbeit und Freizeit. Er erlaubt multimediale Inhalte zu verarbeiten und abzuspielen und via Internet auf Archive weltweit zuzugreifen.
Das Diktaphon von Thomas A. Edison ermöglicht die Aufzeichnung von Sprache und findet vorwiegend in den Büros Verwendung. Chefs diktieren nun nicht mehr ihrer Sekretärin, sondern ins Diktiergerät.
Thomas A. Edison gelingt es, Schallwellen auf Wachswalzen aufzuzeichnen. Zur kommerziellen Vermarktung eignet sich das Verfahren aber nicht, weil jede Walze für sich aufgenommen werden muss.
Mit dem Grammofon können die ab der Jahrhundertwende immer zahlreicher produzierten Schellackplatten abgespielt werden. Die Musikindustrie beginnt im Zeichen von Kurbel und Schalltrichter.
Der Videorekorder eröffnet den Fernsehzuschauern ein zusätzliches Programm aus den Videotheken. Die Videokamera macht das eigene Privatleben zum Thema.
Die Lieblingsmusik ist dank MP3-Player immer und überall verfügbar. Zur Freude der Musikfans entstehen Musiktauschbörsen im Internet, die von der Musikindustrie allerdings bekämpft werden.
Ende des 19. Jahrhunderts schafft der Aktenordner von Louis Leitz Ordnung im Büro. Er ermöglicht die systematische Verwaltung schriftlicher Korrespondenz.
Carl Schlüns entwickelt 1921 eine Schreibmaschine, bei der das Anschlagen der Typenhebel durch einen kleinen Elektromotor erfolgt.
Mit der Schreibmaschine kann der Korrespondenzverkehr rasch und effizient bewältigt werden. Ihr genormtes Schriftbild sorgt für bestmögliche Lesbarkeit.
Das Arithmometer von Charles Xavier Thomas erlaubt Rechenoperationen in allen Grundrechnungsarten durchzuführen und bringt Zeitersparnis im Geschäftswesen.
In den 1990er-Jahren werden Personal Computer immer kleiner. Laptops orientieren sich an der Größe einer Aktentasche, PDAs an einer Manteltasche.
Der mit der Chiffriermaschine Enigma verschlüsselte Funkverkehr der Deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg konnte von der Gegenseite schon bald entschlüsselt und ausgewertet werden.
Lochkarten ermöglichen die rasche Verarbeitung von großen Datenmengen. Sie werden für zivile wie für militärische Zwecke genutzt.
Durch die Verwendung von Transistoren gewinnen die Computer an Betriebssicherheit und sie werden immer kleiner. Als Folge davon werden immer mehr Arbeitsprozesse automatisiert und rationalisiert.
Digitale Bilder, die sich aus tausenden von Bildpunkten zusammensetzen, lassen sich beliebig bearbeiten. Auf dieser Basis entsteht in den 1980er-Jahren als neue Kunstform die Computergrafik.
Der Elektrische Schnellseher von Ottomar Anschütz, das Kinetoskop von Thomas A. Edison und der Cinématograph der Gebrüder Lumière präsentieren laufende Bilder.
Die Sofortbildkamera von Polaroid entwickelt automatisch und im Handumdrehen die aufgenommenen Fotos, bald auch in Farbe.
Das Stereoskop ermöglicht eine dreidimensionale Bildwahrnehmung. Nach der Vorführung auf der Weltausstellung 1851 verbreiten sich stereografische Aufnahmen in aller Welt.
Die Schwierigkeit beim frühen Filmton besteht darin, Filmband und Schallplatte synchron abzuspielen. Der amerikanische Film The Jazz Singer aus dem Jahr 1927 markiert den Beginn der Tonfilmära.
Das wachsende Aufkommen von Geschäfts- und Privatkorrespondenz im 19. Jahrhundert erfordert ein einheitliches Beförderungssystem und führt zur Einführung von Briefmarken, Kuverts und Briefaufgabekästen.
Neben dem klassischen Postwesen übernimmt die Post in Österreich auch den Telegrafen- und Telefonbetrieb; sie betreibt weiters eine Rohrpost und offeriert die Möglichkeit von Postanweisungen.
Postkutschen transportieren neben Poststücken auch Reisende. Es entsteht ein ausgedehntes Netzwerk an Fahrtrouten, das bis zur Verbreitung der Eisenbahn existiert.
Nachdem von Postboten anfangs nur abzuschickende Postsendungen eingesammelt wurden, setzt sich erst im Lauf der Zeit ein flächendeckender Zustelldienst eingegangener Post durch.
Ende des 19. Jahrhunderts zieht der wachsende innerstädtische Nachrichtenverkehr den Aufbau neuer Mediennetzwerke nach sich. Zur Post und Telegrafie gesellen sich die Telefonie sowie ein unterirdisches Rohrpostsystem.
In einem ehemaligen Filmstudio in Schönbrunn entwächst das österreichische Fernsehen dem Versuchsstadium und produziert aufwändige Fernsehspiele.
Nach dem Ersten Weltkrieg bringt das Radio die weite Welt ins Wohnzimmer. Die Radiogeräte entwickeln sich vom behelfsmäßigen Empfänger zum luxuriösen Statussymbol.
Elvis Presley, die Beatles und die Rolling Stones begeistern mit ihrer Musik die Jugend der Nachkriegszeit. Der riesige Erfolg der Popmusik bildet den Grundstein für die moderne Musikindustrie.
Der billige Volksempfänger soll sicherstellen, dass sich jede Familie im Dritten Reich ein Radiogerät leisten kann, um für die nationalsozialistische Propaganda erreichbar zu sein. Es dürfen nur deutsche Reichssender gehört werden.
Mitte des 15. Jahrhunderts entwickelt Johannes Gutenberg das Druckverfahren mit beweglichen Lettern und legt damit die Grundlage für die moderne Buchkultur.
Die Verwendung von Gusseisen anstatt Holz zur Herstellung von Druckerpressen macht den Buchdruck effizienter. In der Ära der Revolutionen steigt der Bedarf an Druckerzeugnissen.
Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt Georg Meisenbach die Autotypie, ein Verfahren, das das Abdrucken von Fotografien in der Presse ermöglicht.
Die Setzmaschine Linotype ermöglicht über eine schreibmaschinenartige Tastatur den Satz tausender Buchstaben pro Stunde und macht damit viele Handsetzer arbeitslos.
Die Lithografie etabliert sich nach 1800 vor allem zur Herstellung von Bilddrucken: von Spielkarten bis zu Landschaftsbildern.
Flächendeckende Mobilfunknetze, einheitliche Funkstandards und leistungsfähige Mobiltelefone revolutionieren die Telefonie. Die Teilnehmer können aber auch leicht überwacht werden.
Einsatzbefehle per Funk und Fernschreiber ermöglichen während des Zweiten Weltkriegs die Kriegsführung über tausende Kilometer Entfernung hinweg.
Der von Samuel F. B. Morse entwickelte Telegraf übermittelt Botschaften in Form von langen und kurzen elektrischen Impulsen nach dem so genannten Morsealphabet.
Durch Telegrafendrähte zu Land und Unterseekabel in den Meeren vollzieht sich eine zunehmende Vernetzung des Globus. Auf telegrafischem Weg verbreiten sich Nachrichten in Windeseile um die Welt.
Ende des 19. Jahrhunderts entdeckt die Geschäftswelt die Vorteile des Telefons. Rasch entstehen Telefonzentralen mit hunderten, später tausenden Anschlüssen.
Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 UhrSa, So, feiertags: 10:00 – 18:00 Uhr
Schließtage: 1. Jän. / 1. Mai / 1. Nov. / 25. und 31. Dez.