• FA-123774_Bibliothek Quelle: Technisches Museum Wien
  • FA-123773_Bibliothek Quelle: Technisches Museum Wien
  • FA-123770_Bibliothek Quelle: Technisches Museum Wien
  • FA-123784_ Bibliothek Quelle: Technisches Museum Wien
  • FA-123763_Bibliothek Quelle: Technisches Museum Wien
  • FA-123780_Bibliothek Quelle: Technisches Museum Wien

Das Produkt und seine Vermarktung

Auch Firmen haben ihre Geschichte

Ein Bibliotheksschwerpunkt sind die Firmenschriften, -festschriften und Produktkataloge. Sie dokumentieren Firmengeschichte, österreichische Sozialgeschichte und die betrieblichen Arbeitsbedingungen.

Das sechsbändige illustrierte Werk „Die Großindustrie Oesterreichs“ in der Bibliothek des Technischen Museums Wien wurde 1898 als Festgabe zum 50-jährigen Regierungsjubiläum Kaiser Franz Josefs I herausgegeben. Die Entwicklung und Lage aller bedeutenden Industriezweige Österreich-Ungarns und die Geschichte vieler etablierter Industriefirmen zur damaligen Zeit werden darin erörtert.

Gebrüder Thonet

Die Industrialisierung der Möbelerzeugung kann zu einem erheblichen Teil auf Michael Thonet (1796 - 1871) zurückgeführt werden. Er entwickelte nicht nur die Technik zum Biegen von massivem Holz sondern auch sämtliche Maschinen, die zur serienmäßigen Herstellung der Bugholzmöbel notwendig waren. Das Design der Möbel war ebenfalls neuartig: Sie waren formschön, elegant und funktional und aufgrund der Massenproduktion für die breite Masse erschwinglich. Der schlichte Thonetstuhl Nr.14 gilt als der typische Wiener Kaffeehausstuhl und ist bis heute das meistproduzierte Möbelstück. 

Eternit-Werke Ludwig Hatschek AG

Nach dem Kauf der Maschinen einer Asbestspinnerei gründete Ludwig Hatschek (1856 - 1914) eine Produktionsstätte in Vöcklabruck. Dort wurden zunächst Asbestpappe und -gewebe erzeugt. Asbest erschien ihm aufgrund seiner feuerfesten und leichten Eigenschaften als Grundmaterial für Dachplatten geeignet. Mit Portlandzement als Bindemittel entstand der neue Werkstoff Asbestzement. Unter dem Namen „Eternit“ setzte er sich auf dem Weltmarkt durch. Weil von Asbest Gesundheitsgefahren ausgehen, wird es heute durch Glas- oder Steinwolle ersetzt.

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