UniBRITE/BRITE-Austria

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© Technisches Museum Wien, Foto: Peter Sedlaczek
Ausstellung
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Dieses Objekt ist derzeit im Museum nicht ausgestellt.
Zwei BRITE-Satelliten (BRIght Target Explorer) umkreisen seit Februar 2013 die Erde in einer Höhe von 800 km. Sie sind die ersten Satelliten Österreichs und messen die Helligkeiten von Sternen. Ihre Daten bringen neue Erkenntnisse über den Aufbau von Sternen und fernen Planetensystemen.

Die beiden BRITE-Satelliten sind auch in der Lage, Planeten, die sich außerhalb des Sonnensystems befinden, aufzuspüren. Mehr als 900 solcher extrasolare Planeten sind mittlerweile entdeckt. Laufend werden es mehr. Vor allem Teleskope, die im All stationiert sind, tragen zu diesem Entdeckungsschub bei. Ihr Blick wird nicht durch unsere Atmosphäre getrübt und sie müssen auch nicht auf Tages- oder Nachtzeiten Rücksicht nehmen. Permanent können sie ihre Ziele ausspähen.

Schon schwieriger gestaltet sich die Entdeckung von erdähnlichen Planeten. Diese müssen im richtigen Abstand zu ihrem Stern sein – nicht zu nahe, nicht zu weit weg. Nur dann herrschen erdähnliche Bedingungen. Wir können noch nicht erkennen, ob diese Welten bewohnt sind oder wie Leben dort aussieht. Nur eines ist bereits gewiss: Planeten von der Größe der Erde sind keine Seltenheit.

Modell: UniBRITE/BRITE-Austria, 2013
Maßstab 1:1
Leihgeber: Universität Wien, Institut für Astrophysik

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