• FA-123280_keller © Technisches Museum Wien, Foto: Michaela Stankovsky

Sammlungspolitik & Sammlungsmanagement

Sammlungen bilden den wertvollen Kern des Technischen Museum Wien und der Österreichischen Mediathek. Sie sind Zeugnisse von technischen und medialen Entwicklungen. Als kulturelles Erbe werden sie über Generationen hinweg aufbewahrt, um erforscht und gezeigt zu werden. Das Sammeln zählt zu den wesentlichen Aufgaben von Museen und Archiven. Gegenstände, Archivalien und Medien werden erworben, dokumentiert und bewahrt. Sammeln beansprucht Kontinuität und Überlegung, was sammlungswürdig ist. Seit 2010 wird eine schriftliche Sammlungspolitik für das Technische Museum Wien und die Österreichische Mediathek erstellt. Sie soll die Sammlungsziele und die inhaltlichen Richtlinien für das Dokumentieren, Bewahren und Nutzen der Sammlungen transparent halten. Außerdem dient sie als Leitfaden, der den Rahmen für die Museumspraxis absteckt. Sie umfasst
  • die gesetzlichen Grundlagen
  • den Technik- bzw. Medienbegriff
  • das Verständnis von Sammeln, Dokumentieren, Bewahren und Entsammeln
  • Geschichte, Profil, Leitlinien und Perspektiven der einzelnen Sammlungsbereiche
Parallel zur Sammlungspolitik wird ein Sammlungsmanagement erstellt, damit auch die Regeln für die administrativen Abläufe und Entscheidungsstrukturen transparent werden. Da die Abläufe und Strukturen verschieden sind, werden die Managementrichtlinien des Technischen Museum Wien und der Österreichischen Mediathek getrennt verfasst. Das Sammlungsmanagement des Museums umfasst
  • den Objekterwerb 
  • die Pflege der Sammlungen (Dokumentieren und Bewahren) 
  • die Nutzung der Sammlungen (Forschen, Ausstellen, Vermitteln, Leihverkehr) 
  • das Entsammeln
Das Sammeln ist eine permanente Aufgabe, die der Reflexion bedarf. Nach internationalen Standards sind die Richtlinien daher im Laufe von fünf bis zehn Jahren zu prüfen.
Die Sammlungsrichtlinien werden nach Fertigstellung zum Download bereitgestellt.
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