Die Ausstellung zur Dynamik des Arbeitslebens.
Ein Flachgewölbe ermöglicht die Reduktion der Bauhöhe, ist massiv und damit weniger empfindlich gegen Feuer und Feuchtigkeit als eine Holzdecke.
Geht man in Wien durch die Herrengasse, wird einem nicht auffallen, dass hier ein Haus um ein paar Stockwerke höher ist als all die anderen.
Das Modell des Tiroler Bauernhauses in Stafflach am Brenner war in der ersten Einrichtung des Technischen Museums Wien unter dem Titel „Heimatschutz und Bauberatung“ ausgestellt.
Dachstühle als Zimmermannsarbeit werden heute fast nur noch im Einfamilienhausbau angewendet. Wie bei dieser im Modell gezeigten Konstruktion, sollten sie sich gut für einen Ausbau eignen.
Baugerüste gehören zum Bild wachsender und sich erneuernder Städte. Für die Sicherheit am Bau spielen sie eine große Rolle. Die Sammlung Bautechnik zeigt ein Gerüst aus Leichtmetall.
Ältere Menschen können melancholisch werden. Mit einer Rodel ist meist unbeschwertes kindliches Wintervergnügen verbunden, dem man ohne großen Aufwand frönen hat können. Einzige Voraussetzung: Schnee.
Im Technischen Museum Wien ist man leicht verunsichert: Ein 12 x 10 cm großes rosafarbenes Kunststoffköfferchen enthält ein kleines Sortiment an Werkzeug. Aber wofür und für wen ist es gedacht?
Schwerarbeit, beanspruchte Hände durch heiße Lauge und kaltes Schwemmwasser – der Weg zum heutigen Wäschewaschen per Knopfdruck dauerte lange und bedurfte vieler Innovationen.
Der schnelle Griff nach kühlen Getränken und frisch gehaltenen Lebensmitteln ist selbstverständlich. Doch vor der Erfindung des Kühlschranks war dieses Angebot beschränkt und mit viel Arbeit verbunden.
Nass oder trocken? Diese Frage stellt sich erst mit neuen motorisierten Scherköpfen ab 1930. Der elektrifizierte Nassrasierer bildet eine Zwischenstufe auf dem Weg zu den heutigen Rasierapparaten.
Kaffee ist nicht Kaffee: Nur der hohe Druck der Espressobereitung löst die aromatischen Kaffeeöle so, dass als Schaumschicht die aromareiche Crema entsteht.
Staub ist überall und gefährlich – diese Erkenntnis setzte sich ab 1850 durch. Staub zu beseitigen wurde zum Motor technischer Entwicklungsarbeit. Ein Produkt dieser Bemühungen ist der Staubsauger.
Um 1910 kam frischer Wind in die Frisiersalons. Mit der Erfindung von Haarwaschmitteln und sogenannten „Heißluftduschen“ wurde die Haarwäsche in Frisiersalons üblich.
Mixen, raspeln, mahlen, entsaften, staubsaugen, föhnen, desinfizieren, lackieren, sägen, bohren, schleifen – der Piccolo kann alles, wenn der Motor mit entsprechenden Aufsätzen kombiniert wird.
Wohnküche oder Arbeitsküche? In der Ausstellung „Alltag – eine Gebrauchsanweisung“ findet man dazu einen bekannten Beitrag in Form einer originalen Küche aus dem „Neuen Frankfurt“ um 1928.
Gas gegen Strom: Das Gasglühlicht von Carl Auer von Welsbach machte dem elektrischen Glühlicht von Thomas A. Edison Konkurrenz. Es war bei reduziertem Gasverbrauch heller als das elektrische Licht.
Mit diesem Heizlüfter könnte auch ein Außerirdischer gelandet sein. In Betrieb leuchten die Heizspiralen rundherum rötlich aus dem Gebläseschlitz.
Die Schraubsteckdose wurde früher auch als „Stromdieb“ bezeichnet. Sie ermöglichte den Verbrauch von sogenanntem „Lichtstrom“ für andere Zwecke ohne Bezahlung.
Die Bewegung der Luft bringt Erfrischung. Ventilatoren zählen neben Bügeleisen zu den ersten elektrischen Geräten für Haushalt und Arbeitsplatz.
Wie reinigt man Wasser? Im Technischen Museum Wien befindet sich eine schöne Sammlung von Wasserfiltern aus der Zeit um 1900.
Griffig, immer betriebsbereit und leicht bedienbar – der tragbare Feuerlöscher „Minimax“ wird zum millionenfachen Verkaufsschlager.
Die sogenannte Löschbombe ist die Vorform eines modernen Handlöschers. Ein seltenes Exemplar befindet sich im Technischen Museum Wien.
Mit händisch oder maschinell betriebenen Spritzenwagen konnte um 1900 die Feuerbekämpfung effizient verbessert werden. Zum Beispiel mit dem Spritzenwagen „Kernreuter“.
Lange waren die in der Türmerstube des Stephansdoms verwendeten Sprachrohre von entscheidender Bedeutung für die Sicherheit der Stadt Wien. Ein Exemplar befindet sich heute im Technischen Museum Wien.
Vor dem Genuss des Lutschbonbons steht ein kleines Ritual: Geld in einen Automaten werfen, Knopf drücken, auspacken, in den Spender schlichten, Knips-Mechanismus betätigen, Bonbon entnehmen.
Die 1960er- und 1970er-Jahre waren die Zeit der Flipper-Automaten. Durch die namengebenden „Flossen“ erweitert, entfaltete das simple Kugelspiel einen neuen Reiz.
Wohin mit den menschlichen Hinterlassenschaften? Die technische Lösung der Entsorgung von Exkrementen erforderte Erfindungsreichtum und langes Experimentieren.
Schalldämpfer für die Ohren: „Ohropax“-Stöpsel sind bereits über 100 Jahre auf dem Markt. Ein kongeniales Produkt, mit dem man sich immer und überall vom Lärm der Außenwelt abschotten kann.
Bei der Entsorgung der städtischen Abwässer sind Arbeiten im Untergrund mit spezieller Kleidung und Ausrüstung unabdingbar. Für die Kanalarbeiter ist vor allem ein Utensil entscheidend: die Stiefel.
In den 1920er-Jahren wurden in Wien erstmals flächendeckend öffentliche Papierkörbe aufgestellt. Das Pioniermodell „Altstadtgitter“ befindet sich in den Sammlungen des Technischen Museums Wien.
Im Technischen Museum Wien kann man – in dieser Größe weltweit einzigartig – ein öffentliches Pissoir bestaunen (aber nicht benützen!). Es stammt aus dem Jahr 1908 und stand einst auf dem Sachsenplatz in Wien-Brigittenau.
Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 UhrSa, So, feiertags: 10:00 – 18:00 Uhr
Schließtage: 1. Jän. / 1. Mai / 1. Nov. / 25. und 31. Dez.