Bleiben Sie auf dem Laufenden!

„Was brauchen wir nicht und sind trotzdem noch glücklich?“

Im Gespräch mit: Martin Greimel
„Wir werden unsere Bedürfnisse reduzieren müssen, ansonsten reichen die Rohstoffe trotz Nachhaltigkeit nicht aus“: Martin Greimel leitet das Zentrum für Bioökonomie an der Universität für Bodenkultur in Wien. Mit Kuratorin Helene Wagner spricht er unter anderem über das Ziel der Bioökonomie, das derzeitige lineare Wirtschaftssystem zu verändern und wie ein persönliches Ressourcen-Konto den Klimawandel positiv beeinflussen kann.

Sicher mit Energie versorgen

Zu Besuch bei: TÜV AUSTRIA GROUP
TÜV AUSTRIA ist ein unabhängiges österreichisches Prüf-, Inspektions- und Zertifizierungsunternehmen mit über 3.000 Mitarbeiter_innen in 64 Unternehmen und 34 Ländern. Mit Experten des TÜV AUSTRIA sprechen wir über Datenanalyse im Energiesektor, Wasserstoff als zukünftige Energiequelle und über Blackouts und wie man sich für den Ernstfall vorbereiten kann.

Warum machen wir’s nicht einfach?

Im Gespräch mit: Isabella Uhl-Hädicke
Der Klimawandel ist bei uns angekommen. Wir wissen, dass wir mit unserer Art zu leben, zu wirtschaften und Politik zu machen, das Klima nachhaltig schädigen. Kuratorin Helene Wagner sowie Wissenschaftlerin und Umweltpsychologin Isabella Uhl-Hädicke gehen in diesem Gespräch der Frage nach, welche oft unbewussten Faktoren unser Umweltverhalten beeinflussen und wie man es schafft, sein Handeln und seine Lebensgewohnheiten zu ändern.

Innovative und ökologische Lösungen

Zu Besuch bei: wienerberger
Im Gespräch mit Vorstandsmitglied Solveig Menard-Galli: wienerberger ist führender Anbieter von innovativen, ökologischen Lösungen für die gesamte Gebäudehülle in den Bereichen Neubau und Renovierung sowie für Infrastruktur im Wasser- und Energiemanagement. Das Nachhaltigkeitsprogramm des Unternehmens setzt unter anderem auf Dekarbonisierung, Kreislaufwirtschaft und Biodiversität.

Rebound-Effekte als versteckte Falltür für die Energiewende

Text: Sarah Kleiner
Wie das Nutzungs- und Konsumverhalten Energieeinsparungen durch mehr Effizienz abschwächen können, zeigen sogenannte Rebound-Effekte.

Die Energiewende – ein intersektionaler Ansatz

Text: Pamela Heilig
Die Energiewende als Systemwandel wird auch von anderen gesellschaftlichen Strukturen wie dem Patriarchat und dem Kapitalismus beeinflusst. Frauen* und andere marginalisierte Gruppen haben oft ein Umweltverhalten, das von der angenommenen Norm (die stark von männlichen Erfahrungen geprägt ist) abweicht, und sind in unterschiedlichem Ausmaß und auf verschiedenen Ebenen vom Klimawandel betroffen. Daher können nicht alle in gleichem Maße zur Umsetzung der Energiewende beitragen.

Director’s Choice

Virtueller Rundgang: Peter Aufreiter
Ausstellungsbesuch mit Generaldirektor Peter Aufreiter, der seine persönlichen Highlights der Sonderausstellung „Energiewende. Wettlauf mit der Zeit“ zeigt. Die Ausstellung setzt sich mit den sehr aktuellen Fragen auseinander, wie wir mit den Klimawandel umgehen müssen und was wir tun können, um die Energiewende zu schaffen.

Energiewende. Wettlauf mit der Zeit

Eröffnung
Die neue Ausstellung der Reihe „weiter_gedacht_“ beschäftigt sich mit der Frage, wie die Energiewende gelingen kann. Was kann jeder Einzelne dazu beitragen und wie können technische Entwicklungen uns dabei helfen? In ihrem gemeinsamen Rundgang anlässlich der Eröffnung präsentieren Bundesministerin Leonore Gewessler, die Kurator_innen der Ausstellung und Generaldirektor Peter Aufreiter die zentralen Elemente der Ausstellung.

Making of „Energiewende. Wettlauf mit der Zeit“

Hier gibt es exklusive Einblicke hinter die Kulissen des Ausstellungsaufbaus!
Die neue Sonderausstellung „Energiewende. Wettlauf mit der Zeit“ veranschaulicht ab 16. Juni 2023 die komplexen Dynamiken der Energiewende und Klimakrise und gibt einen Überblick über mögliche Strategien und innovative Technologien, die einen Ausstieg aus fossilen Energieträgern nachhaltig ermöglichen.

Energiewende – ein Wettlauf mit der Zeit

Jürgen Öhlinger, Bertram Schütz, Helene Wagner
Steigende Temperaturen, Extremwetterereignisse, Meeresspiegelanstieg, Artensterben, Hunger, Dürren, Migration: Wir befinden uns in einem Klimanotstand, der die Lebensgrundlage von Millionen von Menschen und die Biodiversität unseres Planeten bedroht. Verantwortlich dafür ist der menschlich verursachte Treibhauseffekt. Aber können wir die Folgen der Klimakrise auf ein noch beherrschbares Ausmaß eindämmen? Die Antwort der Wissenschaft lautet: Ja! Wenn wir jetzt eine rasche und umfassende Energiewende einleiten.