Wichtigstes Instrument zur größtmöglichen Zugänglichkeit für Forscher_innen ist die Online-Datenbank des Museums (Sammlungen und Archiv), die sich als Open-Science-Tool versteht.
Bereits seit 2016 ist das Technische Museum Wien das einzige österreichische Bundesmuseum, das seine Sammlung zur Gänze online zugänglich macht, also nicht nur in Form von repräsentativ erschlossenen Teilsammlungen.
 
Die Echtzeit-Online-Datenbank enthält derzeit etwa 158.000 Objekt-Datensätze und knapp 196.000 Archiv-Datensätze. Das wichtigste Findmittel innerhalb des riesigen Bestandes ist die Beschlagwortung. An ihr wird kontinuierlich gearbeitet; einerseits am Thesaurus des Museums, der bereits über 35.000 Fachbegriffe aus Technik, Naturwissenschaft, Geschichte und Geografie enthält, andererseits an der bereichsübergreifenden Beschlagwortung, insbesondere an kritischen Begriffskatalogen zu Gender/Geschlechterzuschreibungen und antirassistischem Vokabular für Bestände aus kolonialem Kontext. Das erarbeitete Vokabular entsteht im Austausch mit anderen Technikmuseen und in enger Zusammenarbeit mit Communitys, Aktivist_innen, NGOs und Netzwerken, um ein möglichst multiperspektivisches Begriffsangebot zu erstellen.
 
Künftig ist eine Umstellung der Print-Editionen des Museums und der Blätter für Technikgeschichte auf e-publications geplant. Ziele sind die Retrodigitalisierung bestehender Bände und die Neuentwicklung eines e-Formats für die wissenschaftlichen Reihen des Museums.


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Martina Griesser-Stermscheg


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