Musikinstrumente

Ein Musikinstrument steht für Erfindungsreichtum, handwerkliches Können, Experiment, Tradition und seine klanglichen Qualitäten. Wie wird ein Instrument hergestellt? Wie klingt es? Was kann man damit machen?
dauerhaft
Welche Automaten wurden zum Spielen von Musik erfunden und aus welchen Konstruktionen setzen sie sich zusammen? Wer hat diese Geräte betrieben? Konnten damit plötzlich alle zu Musiker_innen werden? Im Ausstellungsbereich „Musikinstrumente“ erlebt man Geschichten von hochspezialisierten Handwerker_innen, Musikinstrumenten und Musikautomaten. Und da Musikinstrumente auch gehört werden wollen, lassen sich viele Beispiele in Ton und Film erleben.
 
In der „Klavierbauwerkstätte“ kann man sehen, aus welchen Teilen ein Klavier besteht und welche Werkzeuge zur Herstellung gebraucht werden. Bevor das Klavier in seiner heutigen Bauweise die Welt eroberte, spielte man auf anderen Tasteninstrumenten wie Clavichord, Cembalo oder Tangentenklavier. Das größte Instrument der Ausstellung ist die Buckow-Orgel der Wiener Hofburgkapelle. In einer kleinen Nische findet die „Geigenbauwerkstätte“ mit ihren einzigartigen historischen Objekten Platz. Selbstspielende Musikinstrumente können mit Kurbel-, Pedal- oder elektrischem Antrieb eigenständig Musik machen. Sie benötigen dazu eine Steuerung – ein Lochband, eine Lochplatte oder eine Stiftwalze. Spieldosen, Drehorgeln, Flötenuhren und Selbstspielklaviere sind technische Wunderwerke, die man hier bestaunen kann. Ebenso Teil der Präsentation sind Physharmonika, Akkordeon, Mundharmonika und Harmonium – alles Instrumente, bei denen Töne durch kleine Metallplättchen, sogenannte „Zungen“, erzeugt werden. 
 
Ein eigener Ausstellungsbereich widmet sich den elektronischen Musikinstrumenten. Zu bestaunen sind die „Urgroßeltern“ der heutigen Synthesizer, die ersten E-Gitarren aus den 1930er-Jahren, ein ‚elektrisches‘ Klavier ohne Resonanzboden und ein Instrument, das berührungslos gespielt wird – sie alle zeugen von den Anfängen der elektronischen Musik.
 

Eindrücke

aus der Ausstellung