Mi 20. Juli 2022
Um Musik zu hören, haben Menschen schon lange vor der Erfindung von Radio, Schallplatte oder Lautsprecher versucht, Musikinstrumente von allein zum Spielen zu bringen. Ein imposantes Beispiel dieser Musikautomaten ist das „Continental Orchester“.
Dass das Technische Museum Wien auch eine umfangreiche Musikinstrumentensammlung hat, überrascht manche – dabei stehen Musikinstrumente für Erfindungsreichtum, handwerkliches Können und technologisches Experimentieren. Ein wichtiger Sammlungsschwerpunkt sind selbstspielende Musikinstrumente wie Spieldosen, Drehorgeln, Flötenuhren oder Selbstspielklaviere erweitert, die mit Kurbel-, Pedal- oder elektrischem Antrieb eigenständig Musik machen. Diese technischen Wunderwerke benötigen dazu eine Steuerung wie ein Lochband, eine Lochplatte oder eine Stiftwalze.
Frontansicht (geschlossen): Orchestrion „Continental-Orchester“, Wien 1909–1910: Frontansicht (geschlossen): Orchestrion „Continental-Orchester“, Wien 1909–1910
Frontansicht (geschlossen): Orchestrion „Continental-Orchester“, Wien 1909–1910
Frontansicht (geöffnet): Orchestrion „Continental-Orchester“, Wien 1909–1910: Frontansicht (geöffnet): Orchestrion „Continental-Orchester“, Wien 1909–1910
Frontansicht (geöffnet): Orchestrion „Continental-Orchester“, Wien 1909–1910

Weiterführende Informationen zum Objekt: Orchestrion „Continental-Orchester“

Hör-Tipp:

Der folgende Audio-Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit dem Produktionsbüro sisigrant für den Podcast „Im Museum“ (immuseum.at)
 

Podcast: Orchestrion

Caroline Haas, Kustodin der Musikinstrumente-Sammlung, berichtet im Podcast „Im Museum“ am Beispiel des Orchestrions „Continental-Orchester“ über selbstspielende Musikinstrumente und deren Funktionsweisen.

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