Das Archiv beherbergt rund 3,5 Regalkilometer technikhistorisch bedeutendes Quellenmaterial und mehr als eine Million Einzelstücke. 

 
Die Bestände umfassen einzigartige Sammlungen von technischen Zeichnungen, Karten und Plänen sowie umfangreiche technikhistorische Bild- und Fotosammlungen. Zu den schriftlichen Quellen zählen Nachlässe, Handschriften, Firmenschriften und biografisches Dokumentationsmaterial zu Erfindern, Technikern und Unternehmern aus Österreich und den ehemaligen Kronländern der Habsburgermonarchie. Zudem ist im Museumsarchiv die Geschichte des Technischen Museums Wien und seiner Vorläuferinstitutionen dokumentiert. 
 
Die Bandbreite der Bestände reicht von Nachlässen österreichischer Techniker, wie Viktor Kaplan, Josef Ressel, Alois Negrelli, Johann Radinger und Ferdinand Redtenbacher, bis hin zu eindrucksvollen Fotosammlungen wie jener der Wiener Photographen-Association zur Wiener Weltausstellung 1873. 
 
Den Kernbestand des Museumsarchivs bildet das nach Techniksparten gegliederte „Bild- und Planarchiv“. Die inhaltliche Palette umfasst Themen wie Verkehr, Bergbau, Hochbau, Textilindustrie, Haushaltstechnik uvm.
Die Nachlasssammlung umfasst rund 120 Nachlässe. Eine inhaltliche Ergänzung dieser Sammlung stellen die über 400 „Personenmappen“ dar. Angelegt ab 1930 vom „Österreichischen Forschungsinstitut für Geschichte der Technik“, bieten sie biografisches Dokumentationsmaterial aus dem 19. und 20. Jahrhundert, von A wie Ernst Abbe bis Z wie Konrad Zuse.
 
Informationen über Firmen und Produkte vor allem aus dem deutschsprachigen Raum liefert die umfangreiche Sammlung an Firmen- und Werbeschriften, Gebrauchsanweisungen und Plakaten.
Zu den wertvollen Bildquellen des Archivs zählen eine Porträtsammlung, Unikate aus der Frühzeit der Fotografie und vielfältige historische Fotosammlungen. Bedeutend sind die Werknachlässe der österreichischen Motorsportfotografen Artur Fenzlau und Erwin Jelinek. Sie bieten einen Querschnitt des österreichischen Motorsports zwischen den 1920er- und 1970er-Jahren. 
 
Von besonderer Bedeutung sind zwei Spezialarchive: das Postarchiv und das Eisenbahnarchiv. Die umfassenden Bestände beider Archive liegen zu einem erheblichen Teil zeitlich vor 1918 und erstrecken sich geografisch über das gesamte Gebiet der Habsburgermonarchie. Das Postarchiv bewahrt bedeutende Quellenbestände des ehemaligen Post- und Telegraphenmuseums (1891–1980). Inhaltliche Schwerpunkte sind Postgeschichte und -verwaltung, Telekommunikation und Transport. Das Eisenbahnarchiv geht auf das historische Museum der Österreichischen Eisenbahnen (1886-1980) zurück und dokumentiert die Entwicklung des Schienenverkehrs.

Infos, Anfragen und Voranmeldung

E-Mail:
 

Öffnungszeiten des Studiensaals

Dienstag, Mittwoch, Donnerstag:  10:00–16:00
Der Zugang erfolgt ausschließlich nach Voranmeldung.
 

Links

Archiv- und Bibliotheksrecherche:

Geschlossen

Mo, Fr, Sa, So, feiertags, sowie 15.07. bis 31.08. und 24.12. bis 06.01.

 

Aus dem Archiv...

...mehr Archivalien finden Sie in unserer Online-Sammlung.