Bleiben Sie auf dem Laufenden!

Denn Motten sind immer und überall …

Text: Andrea Bliem, Bettina Sánchez Romero, Wioletta Tenczar
Wer kennt es nicht: Man öffnet im Sommer den Kleiderschrank und plötzlich flattert eine Kleidermotte (Tineola bisselliella) heraus. Leider werden selbst Museen und ihre Depots von diesen und anderen kleinen, aber beharrlichen Schädlingen nicht verschont.

Koloniale Adern

Wie prägen koloniale Infrastrukturen Landschaften bis in die Gegenwart? In der TMW-Webausstellung „Koloniale Infrastrukturen: Brasilien“ beleuchten Arbeiten und ein Interview mit der brasilianisch-argentinischen Künstlerin Júlia Pontés die verheerenden sozialen und ökologischen Folgen des massiven Rohstoffabbaus in Brasilien – und zeigen, wie eng diese Geschichte mit Europas Gegenwart verknüpft ist.

Wissenschaft im Wandel

Eröffnung einer Dauerausstellung über (Natur-)Wissenschaften
Wie aus einem Geistesblitz fundiertes Wissen wird: Anhand von neun naturwissenschaftlichen Disziplinen erzählt die neue Dauerausstellung, wie die Welt der Wissenschaften funktioniert. TMW-Generaldirektor Peter Aufreiter, Kurator Jochen Hennig und Heinz Faßmann, Präsident der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, schildern bei der Eröffnung ihre ersten Eindrücke.

[re]framing Colonial Infrastructures

Die digitale Forschungsausstellung über koloniale Infrastrukturen
Obwohl die Habsburgermonarchie formal keine eigenen Kolonien besaß, war Österreich wirtschaftlich in die koloniale Expansion europäischer Großmächte eingebunden und profitierte davon. Koloniale Verstrickungen verschiedener Akteur:innen der Monarchie sind durch Beteiligungen an kolonialen Infrastrukturprojekten belegt, etwa durch planerische Tätigkeiten von k. k. Ingenieuren oder durch die Mitwirkung österreichischer Unternehmen.

Die Ballsaison rückt näher …

... und wenn draußen die Vorbereitungen für festliche Bälle auf Hochtouren laufen, greift auch im Technischen Museum Wien ein Hauch vergangener Eleganz um sich: Bei der laufenden Depotinventur, in der Objekte geprüft, neu inventarisiert und Datensätze aktualisiert werden, tauchte ein unerwarteter Fund auf, der uns mitten hineinführt in die Welt historischer Haarpracht und Stylinggeheimnisse.

Wie verpackt man ein Schlauchboot?

Wioletta Tenczar, Walter Schmidl
Wenn die Sonne scheint, zieht es viele ans Wasser – oft auch mit dem Schlauchboot. Doch was passiert mit diesen Booten, wenn die Saison vorbei ist? Zusammenrollen, verstauen, vergessen – so wie es im privaten Kontext oft gehandhabt wird?

Fahren auf Federn – wenn Not erfinderisch macht

Was tun, wenn der Gummi ausgeht? Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war das keine theoretische Frage, sondern eine unmittelbare Herausforderung. Der Erste Weltkrieg brachte nicht nur Leid und Zerstörung – auch viele Rohstoffe wurden knapp. Besonders der begehrte Kautschuk, aus dem unter anderem Reifen gefertigt wurden, war plötzlich kaum noch verfügbar. Doch der menschliche Erfindungsgeist fand, wie so oft, kreative Wege aus der Not.

Glitzerndes Rätsel. Ein Behälter voller Geheimnisse

In der Welt der Museen stößt man immer wieder auf faszinierende Objekte, die zunächst unscheinbar wirken, aber bei näherer Betrachtung Rätsel aufgeben. Eines dieser geheimnisvollen Stücke ist der „Behälter für Zündholzfarben“ (Inventarnummer 73175) aus unserer Sammlung. Auf den ersten Blick sieht er wie ein einfacher Metallzylinder aus, doch was er enthüllt, ist eine Geschichte voller Fragen.

Der automatische „Geldspucker“

Eine kleine Geschichte des Bankomaten in Österreich
Das elegante grünblaue B, nachts magisch leuchtend, gehört zu den bekanntesten Icons in Stadt und Land. Längst haben wir gelernt es richtig zu dechiffrieren und daraus den Standort für einen Bankomat abzuleiten, aus dem sich mit Hilfe einer Karte Bargeld ziehen lässt. Jederzeit, schnell und – als österreichische Besonderheit – kostenlos. Rund 9.000 dieser Geldausgabeautomaten gibt es aktuell in Österreich, womit das Land zu den am dichtest bestückten in Europa gehört.

Welt der Technik – Welt des Fortschritts

Text: Christine Cech
Was haben Espressomaschine, Reißverschluss, Flugkolbenmotor und Lohner-Porsche gemeinsam? Sie alle wurden zum ersten Mal auf einer Weltausstellung vorgestellt.

Do robots care?

Roboter und verwandte Technologien haben bereits Einzug in unsere Arbeitswelt gehalten. Aber können sie auch in zwischenmenschlichen Kontexten unterstützen wie zum Beispiel in der Pflege? Wir beteiligen uns am transdisziplinären Forschungsprojekt „Caring Robots/Robotic Care“, um es rauszufinden.

Damit Kulturerbe nicht sang- und klanglos verschwindet

Text: Gabriele Fröschl, Dominic Zimmel (Österreichische Mediathek)
Alte Tonträger sind fragil und Abspielgeräte oft nicht mehr vorhanden. Die Österreichische Mediathek des Technischen Museums Wien sorgt dafür, dass audiovisuelles Kulturerbe nicht verloren geht – aktuell wurde der Nachlass des Komponisten Arnold Schönberg digitalisiert. Aber wie funktioniert das eigentlich?

Forschungsprojekt nextgen*LAB

Das Forschungsprojekt nextgen*LAB befasst sich mit gendersensibler (Technik-)Vermittlung und stellt die Frage, welche Rolle das techLAB als musealer Maker*Space dabei spielen kann, junge Menschen – und vor allem junge Frauen* – für digitale Technologien zu interessieren und dadurch zur beruflichen Orientierung beizutragen.

Semmeringbahn – eine Bahn als „Weltdokumentenerbe“

Die Dokumente zur Semmeringbahn gehören zu den weltweit ältesten und wertvollsten Archivalien zur Eisenbahngeschichte und sind seit 2017 im Weltdokumentenerbe-Register der UNESCO eingetragen.

Motorsport in Österreich

Das Archiv des Technischen Museums Wien verwahrt die Nachlässe zweier österreichischer Motorsportfotografen, die zu den Besten ihres Faches zählten: Artur Fenzlau und Erwin Jelinek.

Österreichs technikhistorisches Gedächtnis

Das UNESCO-Register „Memory of Austria“ verzeichnet kulturell und historisch herausragende Dokumente und Sammlungen aus Österreich, darunter vier technikhistorische Bestände aus unserem TMW-Archiv.

Projekt Depotinventur

Das Technische Museum Wien hat einen sehr großen Fundus an Objekten seit dem 18. Jahrhundert. Für die Museumsaufgaben sind sie erst verfügbar, wenn sie inventarisiert und standortmäßig erfasst sind.

Die Wiener Warenkundesammlung – Herkunft und Bedeutung

Mit über 20.000 Objekten zählt die Warenkundesammlung zu den größten Teilsammlungen des Technischen Museums Wien. Die Sammlung umfasst den gesamten Lebenszyklus der Handelswaren.

Datenbanken zu Kraftfahrzeugen in Österreich

Das Museum erweitert seine Datenbanken zu historischen Kraftfahrzeugen (Fundgrube für Forschende und Enthusiasten) kontinuierlich durch Nutzer:innenbeiträge (Fotos, Geschichten). Neu hinzugekommen sind tausende Datensätze zur Frühzeit des Automobilismus in der österreichisch-ungarischen Monarchie (1907–1915).

NS-Provenienzforschung

Die Provenienzforschung untersucht die Herkunft der Objekte aus den einzelnen Sammlungsbereichen und prüft, ob diese den ursprünglichen Eigentümer:innen in der NS-Zeit unrechtmäßig entzogen wurden.