Mi 08.04.2026

Neue Dauerausstellung auf der Spurensuche des Wissens

Naturwissenschaften faszinieren, polarisieren und ermöglichen stets neue Blicke auf unsere Welt. Aber die Wege zum Wissen sind nicht immer geradlinig, wie „Wissenschaft im Wandel“, die neue Dauerausstellung im TMW, zeigt.
„Wissenschaft im Wandel“ begibt sich auf eine Spurensuche, die wesentliche naturwissenschaftliche Entdeckungen von der Astronomie über Erdwissenschaften bis hin zur Quantenphysik auf 800 m² verständlich macht. Die Besucher:innen erfahren, welche – mitunter verschlungenen – Wege diese von der Entdeckung bis zur Erkenntnis nehmen.
 
Highlights aus der umfangreichen Sammlung des TMW wie die Immser-Uhr aus dem 16. Jahrhundert, die Planetenbewegungen sichtbar macht, stehen hochmodernen Forschungsumgebungen wie einem Quantenoptik-Labor gegenüber. Rund um die vielfältigen Objekte zeigt sich, wodurch wissenschaftliche Erkenntnis
beeinflusst wird: Denn neben Methodik und Werkzeugen sind auch Weltbilder, Gesellschaft und Politik wesentliche Faktoren bei der Wissenserzeugung.
 
Die Dauerausstellung „Wissenschaft im Wandel“ stellt den Menschen und seine grenzenlose Neugierde in den Mittelpunkt und zeigt dabei, dass naturwissenschaftlicher Erkenntnisgewinn ein dynamischer Prozess ist, der nie gänzlich abgeschlossen ist, aber stets neue Orientierung gibt.
 
Bilder zur Eröffnung am 23. April 2026:
apa-fotoservice.at/galerie/39871
© Technisches Museum Wien/Franzi Kreis
Kapitel „Elektrizität“
© Technisches Museum Wien/Franzi Kreis
Detailansicht: Elektrisiermaschine
© Technisches Museum Wien/Franzi Kreis
Kapitel „Das Universum als Uhrwerk“
© Technisches Museum Wien/Franzi Kreis
Kapitel „Gehirnwissenschaft“
© Technisches Museum Wien/Franzi Kreis
© Technisches Museum Wien/Franzi Kreis
Frageinsel „Kann Wissen objektiv sein?“
© Technisches Museum Wien/Franzi Kreis
Kapitel „Elementarteilchen“
© Technisches Museum Wien/Franzi Kreis
Elektronenmikroskop und Quantenoptiklabor
© Technisches Museum Wien/Franzi Kreis
Detailansicht: Quantenoptiklabor
Astronomische Uhr von Philipp Imsser, 1561
© Technisches Museum Wien
Astronomische Prunkuhr von Philipp Imsser (1561) – historisches Meisterwerk der Mechanik und des geozentrischen Weltbildes
© Technisches Museum Wien/Franzi Kreis
Detailansicht: Quantenoptiklabor
Große Elektrisiermaschine
© Technisches Museum Wien
Elektrisiermaschine aus dem 18. Jahrhundert, mit der exklusive elektrische Funkenexperimente durchgeführt wurden
10-Fuß-Spiegelteleskop von Wilhelm Herschel
© Technisches Museum Wien
Spiegelteleskop von Wilhelm Herschel aus den 1790er-Jahren, mit dem der Astronom Uranus entdeckte – Meilenstein der Astronomiegeschichte
Elektroskop nach Curie
© Technisches Museum Wien
Elektroskop nach Marie Curie zur Messung radioaktiver Strahlung – zentrales Instrument der frühen Radioaktivitätsforschung
Pechblende
© Technisches Museum Wien
Pechblende aus Sankt Joachimsthal (Jáchymov) – Ausgangsstoff für die Entdeckung des Elements Radium
Tellurium
© Technisches Museum Wien
Historisches Tellurium zur Darstellung von Sonne, Erde und Mond – anschauliches astronomisches Lehrmodell
Erste medizinische Röntgenaufnahme „Doppelzehe“
Quelle: Technisches Museum Wien/Archiv
Frühes medizinisches Röntgenbild (1895) aus Wien, entstanden kurz nach der Entdeckung der Röntgenstrahlen – Beginn der diagnostischen Radiologie
Großes Gehirnmodell
© Technisches Museum Wien
Großes transparentes Gehirnmodell aus den 1950er Jahren mit Lichtsignalen – Visualisierung neurologischer Forschung und Gehirnfunktionen
Durch Blitzschlag zerfetzter Stiefel
© Technisches Museum Wien
Durch Blitzschlag zerfetzter Stiefel
Erstes industrielles Elektronenmikroskop
© Technisches Museum Wien
Erstes industrielles Elektronenmikroskop von Siemens – bahnbrechendes Forschungsinstrument für Materialwissenschaft und Chemie
Stereotaxie-System
© Technisches Museum Wien
Stereotaktisches Neurochirurgie System zur präzisen Navigation im Gehirn – Grundlage moderner minimal invasiver Eingriffe und Neurostimulation
Ablationssensor zur Gletschermessung
© Technisches Museum Wien
Moderner Ablationssensor zur hochpräzisen Messung des Gletscherrückgangs – Technologie der zeitgenössischen Klimaforschung
Chronoglobium
© Technisches Museum Wien
Chronoglobium mit Erde und Himmelsglobus – historisches Demonstrationsmodell zur Erklärung von Tageslängen, Jahreszeiten und Sternbewegungen
Teilnehmer:innen PK „Wissenschaft im Wandel“
Pressetext „Wissenschaft im Wandel“
TMW-Programm „Lange Nacht der Forschung“
Innovation Circle
Übersicht Pressebilder „Wissenschaft im Wandel“
Vermittlungsprogramm „Wissenschaft im Wandel“
Statement Wiener Netze
Statement Österreichische Akademie der Wissenschaften