Blitzschnell in die Ferne schreiben

Geschichte der Telegrafie in Österreich

Der 14. Band der Edition TMW beschäftigt sich mit der elektrischen Telegrafie, die Mitte des 19. Jahrhunderts als elitäre Kommunikationstechnologie ihren Anfang genommen hat und heute im E-Mail zur Selbstverständlichkeit geworden ist.
 
Jugendliche & Erwachsene
TMW-Publikation
Neu
Mitte des 19. Jahrhunderts verbreitete sich die elektrische Telegrafie. Aus einzelnen Linien erwuchs ein Netzwerk, das bald die Kontinente und schließlich die ganze Welt umspannte. In Österreich war der Telegrammverkehr stets der Kontrolle der Behörden unterworfen, die sich zur Abwicklung der Verwaltungsgeschäfte auch seiner bedienten. Für die private Klientel waren private Telegramme anfangs sehr kostspielig, sodass sich nur Wohlhabende aus Wirtschaftskreisen die schnelle Korrespondenzform leisten konnten. Im Lauf der Zeit sanken jedoch die Tarife und die Telegrafie erschloss immer breitere Bevölkerungskreise. Heute ist das Telegramm alltäglich – jeder kann per Smartphone mit Adressaten in aller Welt Nachrichten austauschen.
 
Der vorliegende Band „Blitzschnell in die Ferne schreiben“ von Wolfgang Pensold,  Otmar Moritsch und Mirko Herzog zeichnet die vielfältige Geschichte des Telegramms nach. Der Band enthält 80 Abbildungen, darunter viele von Objekten aus den Sammlungen des Technischen Museums Wien.
 
Wolfgang Pensold, Otmar Moritsch, Mirko Herzog
Technisches Museum Wien mit Österreichischer Mediathek 2020
208 Seiten  
ISBN 9783903242098

Erhältlich im Museumsshop oder Online-Shop