Mo 24.10.2022

Neue Sonderausstellung zeigt Potenzial der Bionik für Innovation und Nachhaltigkeit

Die Sonderausstellung „BioInspiration“ aus dem Parque de las Ciencias in Granada zeigt, wie Lösungsansätze der Natur in der Technik nachgeahmt werden können und lädt mit mehr als 200 Objekten, Medieninstallationen und interaktiven Stationen zu einer erstaunlichen Reise durch die verschiedensten Anwendungsbereiche der Bionik ein.
Die Forschungsdisziplin Bionik – als Verbindung von Biologie und Technik – überträgt natürliche Phänomene, Strukturen, Prozesse und Mechanismen in technische Innovationen und nutzt so die ca. 3,8 Milliarden Jahre „Forschung und Entwicklung“, die die Natur im Laufe der Evolution betrieben hat. Der jungen Wissenschaft Bionik wird in Zukunft eine immer wichtigere Rolle zukommen, denn sie birgt in zahlreichen Disziplinen ein immenses Potenzial für Wissenschaft und Innovation. Bionische Lösungen überzeugen durch ihre effiziente und ressourcenoptimierte Funktionalität und erlauben eine Anpassung an die Prinzipien, die das Leben auf der Erde nachhaltig ermöglichen.
 
Bionische Anwendungen für nachhaltige Innovationen
Im Rahmen einer europäischen Ausstellungskooperation zeigt das Technische Museum Wien auf 800 m2 die vom Parque de las Ciencias in Granada konzipierte Ausstellung mit eindrucksvollen Beispielen aus Verkehr, Materialkunde, Energie, Architektur und Design, Stadtplanung, Medizin, Sport oder Weltraumforschung. Dabei werden naturwissenschaftliche und technische Erkenntnisse mit tatsächlichen Anwendungsbeispielen anschaulich erläutert und mit aktuellen Innovations- und Forschungsprojekten verknüpft. Besonderer Fokus der Ausstellung liegt auf Innovationen, die durch ihre Effizienz, Nachhaltigkeit und Anpassungsfähigkeit bestechen, und Lösungsansätze für die großen Herausforderungen unserer Zeit wie Energiewende, Klimakrise und Umweltschutz entwickeln. Besucher_innen können so beispielsweise erkunden, wie der Treibstoffverbrauch im Flugverkehr durch die Beobachtung von Raubvögeln reduziert werden kann, wie Kühlen ohne Klimaanlage im Termitenbau funktioniert, was Buckelwalflossen mit Windkraftanlagen zu tun haben oder wie Zement klimaschonend „korallenartig wachsen“ kann.
 
#Alliance4Science – BioInspiration ist Teil einer internationalen Museumskooperation
Um den internationalen Austausch und eine nachhaltige Museumspraxis zu fördern, ist diese Ausstellung Teil einer europäischen Kooperation zwischen dem Technischen Museum Wien, dem Parque de las Ciencias in Granada und der DASA Dortmund. Im Mittelpunkt der Kooperation stehen die Themen Innovation und Nachhaltigkeit. „BioInspiration“ des Parque de las Ciencias wird nach seiner Präsentation im Technischen Museum Wien ab Herbst 2023 weiter nach Deutschland und schließlich zurück nach Spanien wandern. Im Rahmen der Kooperation produzierte das Technische Museum Wien die interaktive Ausstellung über Ernährung „FOODPRINTS“, die ab 29. Oktober 2022 in Dortmund zu sehen ist, bevor sie weiter nach Granada reist. Ab Herbst 2023 zeigt das Technische Museum Wien die Partnerausstellung der DASA Dortmund „Smart World“.
 
Unten stehend finden Sie Pressebilder zum Download sowie ausführlichere Presseinformationen zur Sonderausstellung „BioInspiration – Die Natur als Vorbild“.
 
Fotos von der feierlichen Eröffnung am 25. Oktober 2022 gemeinsam mit Staatssekretärin Andrea Mayer und Luis Alcalá, Generaldirektor des Parque de las Ciencias: APA-Fotoservice
 
Im BioInspiration-ZINE, der begleitenden digitalen Publikation, finden Sie noch weitere spannende Inhalte zum Thema Bionik. 
 
Anlässlich der Ausstellung „BioInspiration“ bieten der Tiergarten Schönbrunn und das Technische Museum Wien mit einem gemeinsamen Kombiticket auch die Möglichkeit, einen eigenen Faktencheck bezüglich Technik nach dem Vorbild der Natur durchzuführen. Das Kombiticket ist von 1. November bis 31. Dezember 2022 online im Shop von Imperial Austria erhältlich und ermöglicht den um 20 % ermäßigten einmaligen Besuch beider Institutionen.
Blick in die Ausstellung „BioInspiration“
© Technisches Museum Wien
Blick in die Ausstellung „BioInspiration“
Blick in die Ausstellung „BioInspiration“
© Technisches Museum Wien
Blick in die Ausstellung „BioInspiration“
Früchte der Klette, die als Vorbild für den Klettverschluss dienten
© Parque de las Ciencias Granada
Früchte der Klette, die als Vorbild für den Klettverschluss dienten
Blick in die Ausstellung „BioInspiration“
© Technisches Museum Wien
Blick in die Ausstellung „BioInspiration“
Blick in die Ausstellung „BioInspiration“
© Technisches Museum Wien
Blick in die Ausstellung „BioInspiration“
Der Klettverschluss ist die wohl bekannteste bionische Anwendung
© Parque de las Ciencias Granada
Der Klettverschluss ist die wohl bekannteste bionische Anwendung
Die kammartig gezahnten Flügel der Schleiereule sind das Vorbild für geräuscharme Ventilatoren
© Parque de las Ciencias Granada
Die kammartig gezahnten Flügel der Schleiereule sind das Vorbild für geräuscharme Ventilatoren
Hochgeschwindigkeitszug, der nach dem Vorbild des Eisvogelschnabels konstruiert wurde und damit geräuschärmer und effizienter unterwegs ist
© Parque de las Ciencias Granada
Hochgeschwindigkeitszug, der nach dem Vorbild des Eisvogelschnabels konstruiert wurde und damit geräuschärmer und effizienter unterwegs ist
Otto Lilienthal konstruierte seine Flugmaschine nach dem Vorbild von Vögeln
© Parque de las Ciencias Granada
Otto Lilienthal konstruierte seine Flugmaschine nach dem Vorbild von Vögeln
Die Winglets moderner Verkehrsflugzeuge optimieren Auftrieb und sind den Flügeln von Raubvögeln nachempfunden
© Technisches Museum Wien
Die Winglets moderner Verkehrsflugzeuge optimieren den Auftrieb und sind den Flügeln von Raubvögeln nachempfunden
Die Beschaffenheit von Haifischhaut inspirierte viele Innovationen wie Schwimmanzüge, Bootsrümpfe, Yogamatten und medizinische Schutzfolien
© Technisches Museum Wien
Die Beschaffenheit von Haifischhaut inspirierte viele Innovationen wie Schwimmanzüge, Bootsrümpfe, Yogamatten und medizinische Schutzfolien
Die Haut von Haifischen ist hydrodynamisch und antibakteriell und wird deshalb von vielen Anwendungen kopiert
© Technisches Museum Wien
Die Haut von Haifischen ist hydrodynamisch und antibakteriell und wird deshalb von vielen Anwendungen kopiert
Für die Entwicklung von Saugnäpfen dienten die Tentakel von Kraken als Vorbild
© Parque de las Ciencias Granada
Für die Entwicklung von Saugnäpfen dienten die Tentakel von Kraken als Vorbild
Wandelbare Beschattungssysteme ahmen fleischfressende Pflanzen nach
© Parque de las Ciencias Granada
Wandelbare Beschattungssysteme ahmen fleischfressende Pflanzen nach
Ein Forschungsprojekt versucht, die Öffnungs- und Schließmechanismen von fleischfressenden Pflanzen für eine flexible Fassadenbeschattung nachzuempfinden
© Parque de las Ciencias Granada
Ein Forschungsprojekt versucht, die Öffnungs- und Schließmechanismen von fleischfressenden Pflanzen für eine flexible Fassadenbeschattung nachzuempfinden
Bionische Architektur: Meeresschwamm als Inspiration für Wolkenkratzer „The Gherkin“ in London
© Parque de las Ciencias Granada
Bionische Architektur: Meeresschwamm als Inspiration für Wolkenkratzer „The Gherkin“ in London
Der britische Architekt Michael Pawlyn ist für seine bionische Architektur bekannt
© Technisches Museum Wien
Der britische Architekt Michael Pawlyn ist für seine bionische Architektur bekannt
Termitenbauten erreichen auch ohne Klima¬anlage angenehme Temperaturen im Inneren
© Parque de las Ciencias Granada
Termitenbauten erreichen auch ohne Klimaanlage angenehme Temperaturen im Inneren
Modell eines Termitenbaus zeigt das ausgeklügelte Belüftungssystem, das auch nachhaltige Architektur inspiriert
© Technisches Museum Wien
Das Modell eines Termitenbaus zeigt das ausgeklügelte Belüftungssystem, das auch nachhaltige Architektur inspiriert
Vielversprechende Entwicklungen wie Rotorblätter, die Buckelwalflossen nachempfunden sind und die Leistungsfähigkeit von Windkraftanlagen verbessern
© Technisches Museum Wien
Vielversprechende Entwicklungen wie eine Turbine, die die Form des Flamingoschnabels imitiert oder der Buckelwalflosse nachempfundene Rotorblätter, die die Leistungsfähigkeit von Windkraftanlagen verbessern
Vielversprechende Entwicklungen wie eine Turbine, die die Form des Flamingoschnabels imitiert
© Technisches Museum Wien
In der Natur vorkommende Formen, die für nachhaltige Innovationen als Vorbild dienen
Korallenartig wachsender Zement ist klimaschonend und könnte CO2 binden, anstatt ihn zu produzieren
© Technisches Museum Wien
Korallenartig wachsender Zement ist klimaschonend und könnte CO2 binden, anstatt ihn zu produzieren
Systematiken der Natur für nachhaltige Innovationen
© Technisches Museum Wien
Systematiken der Natur für nachhaltige Innovationen
Stechmücken liefern Impulse für medizinische Innovationen wie schmerzfreie Injektionsnadeln
© Technisches Museum Wien
Stechmücken liefern Impulse für medizinische Innovationen wie schmerzfreie Injektionsnadeln
Rucksack, der sich wie ein bedrohtes Schuppentier zu einer Kugel mit Außenpanzerung zusammenrollt
© Parque de las Ciencias Granada
Rucksack, der sich wie ein bedrohtes Schuppentier zu einer Kugel mit Außenpanzerung zusammenrollt
Rucksack, der ein Schuppentier imitiert
© Parque de las Ciencias Granada
Rucksack, der ein Schuppentier imitiert
Bienenwaben zeigen, wie effizient die sechs¬eckige Form ist, weshalb sie auch in der Raumfahrt häufig zum Einsatz kommt
© Parque de las Ciencias Granada
Bienenwaben zeigen, wie effizient die sechseckige Form ist, weshalb sie auch in der Raumfahrt häufig zum Einsatz kommt
Mondhabitate kopieren die Belastbarkeit von Schwammknochen
© Technisches Museum Wien
Mondhabitate kopieren die Belastbarkeit von Schwammknochen
Die sanfte Katzenlandung inspiriert die Dämpfsysteme von Raumschiffen
© Technisches Museum Wien
Die sanfte Katzenlandung inspiriert die Dämpfsysteme von Raumschiffen
Der Eiffelturm wurde dem menschlichen Oberschenkelknochen nachempfunden
© Technisches Museum Wien
Der Eiffelturm wurde dem menschlichen Oberschenkelknochen nachempfunden
Das Modell zeigt den Themse-Tunnelbau, der sich der Systematik von Bohrwürmern bediente
© Parque de las Ciencias Granada
Das Modell zeigt den Themse-Tunnelbau, der sich der Systematik von Bohrwürmern bediente
Schlachtformation des römischen Heeres, bei der Schildkröten als Vorbild dienten
© Parque de las Ciencias Granada
Schlachtformation des römischen Heeres, bei der Schildkröten als Vorbild dienten
Die Sujets der Ausstellung haben eine Be-sonderheit: Sie wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt. Eine Spezial-Software, die mit einer Bilddatenbank verknüpft ist, wandelt Wörter und ganze Sätze in Bilder um, die nie identisch sind
© Technisches Museum Wien/Heimat Wien
Die Sujets der Ausstellung haben eine Besonderheit: Sie wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt. Eine Spezial-Software, die mit einer Bilddatenbank verknüpft ist, wandelt Wörter und ganze Sätze in Bilder um, die nie identisch sind
Die Sujets der Ausstellung haben eine Be-sonderheit: Sie wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt. Eine Spezial-Software, die mit einer Bilddatenbank verknüpft ist, wandelt Wörter und ganze Sätze in Bilder um, die nie identisch sind
© Technisches Museum Wien/Heimat Wien
Die Sujets der Ausstellung haben eine Besonderheit: Sie wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt. Eine Spezial-Software, die mit einer Bilddatenbank verknüpft ist, wandelt Wörter und ganze Sätze in Bilder um, die nie identisch sind
Die Sujets der Ausstellung haben eine Be-sonderheit: Sie wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt. Eine Spezial-Software, die mit einer Bilddatenbank verknüpft ist, wandelt Wörter und ganze Sätze in Bilder um, die nie identisch sind
© Technisches Museum Wien/Heimat Wien
Die Sujets der Ausstellung haben eine Besonderheit: Sie wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt. Eine Spezial-Software, die mit einer Bilddatenbank verknüpft ist, wandelt Wörter und ganze Sätze in Bilder um, die nie identisch sind
Die Sujets der Ausstellung haben eine Be-sonderheit: Sie wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt. Eine Spezial-Software, die mit einer Bilddatenbank verknüpft ist, wandelt Wörter und ganze Sätze in Bilder um, die nie identisch sind
© Technisches Museum Wien/Heimat Wien
Die Sujets der Ausstellung haben eine Besonderheit: Sie wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt. Eine Spezial-Software, die mit einer Bilddatenbank verknüpft ist, wandelt Wörter und ganze Sätze in Bilder um, die nie identisch sind
Die Sujets der Ausstellung haben eine Be-sonderheit: Sie wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt. Eine Spezial-Software, die mit einer Bilddatenbank verknüpft ist, wandelt Wörter und ganze Sätze in Bilder um, die nie identisch sind
© Technisches Museum Wien/Heimat Wien
Die Sujets der Ausstellung haben eine Besonderheit: Sie wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt. Eine Spezial-Software, die mit einer Bilddatenbank verknüpft ist, wandelt Wörter und ganze Sätze in Bilder um, die nie identisch sind
TeilnehmerInnen Pressekonferenz "BioInspiration"
Pressetext "BioInspiration"
Übersicht Pressebilder "BioInspiration"
Vermittlungsprogramm "BioInspiration"
Sponsorenstatements "BioInspiration"