Energiegespräche März 2020

„Eineinhalb Jahre Strompreiszonentrennung: Österreich als Verlierer?“

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Leider müssen wir aufgrund der aktuellen Lage sowie der Pressekonferenz der Bundesregierung bezüglich des Covid-19 Virus die Energiegespräche nächste Woche absagen. Das tut uns allen natürlich sehr leid, da wir uns auf spannende Gespräche gefreut haben und die Anmeldung gut gelaufen ist. Wir möchten aber in keinem Fall die Gesundheit der TeilnehmerInnen aufs Spiel setzen.

Unser Ziel wäre es einen Ersatztermin Anfang Juli zu finden. Genauere Details erhalten Sie wie gehabt über den TU-Newsletter und unsere Website!


Die lange Zeit zwischen Deutschland und Österreich bestehende gemeinsame Strompreiszone stand in den Jahren vor der Trennung vermehrt in der Kritik, da überschüssiger Strom aus Wind und Sonne aus Deutschland sowohl zu Überlastungen an den Grenzkuppelstellen als auch in der mäßig ausgebauten Nord-Süd Achse führte. Dies hatte Loop-Flows über die Länder Polen und Tschechien zur Folge und sorgte auch dort für eine erhebliche Mehrbelastung der Netze. Die betroffenen Übertragungsnetzbetreiber mussten dazu zu hohen Kosten die Netze aus der Netzreserve bzw. mittels Regelenergie und Re-Dispatch stabilisieren. Die Trennung der Strompreiszone zwischen Deutschland und Österreich sollte nun sicherstellen, dass einerseits der Bedarf an teuren Netzstablisierungsmaßnahmen verringert wird und andererseits die Loop-Flows über osteuropäische Länder verhindert werden.

Welche Auswirkungen seit der Strompreiszonentrennung auf Märkte, Netze und auf die Endkunden beobachtet werden konnten, wird in den kommenden Energiegesprächen diskutiert. 

Mit Beiträgen von:

  • Johannes Mayer, E-Control Austria
    „Eineinhalb Jahre Strompreiszonentrennung: Sind die gewünschten Effekte eingetreten?“
  • Karina Knaus, Österreichische Energieagentur
    „Marktintegration im europäischen Strommarkt – Auswirkungen auf die österreichischen Märkte und die Endkunden“
  • Markus Hahn, Energie AG Oberösterreich
    „Auswirkungen der Strompreiszonentrennung aus Sicht eines österreichischen Energieversorgers“

Moderation: Reinhard Haas, EEG TU Wien

Im Anschluss an die Impulsreferate findet eine Podiumsdiskussion mit Fragen aus dem Publikum statt. Zum Abschluss der Veranstaltung dürfen wir Sie zu einem kalten Buffet einladen.

Termin:

Dienstag, 17. März 2020, 18:30 Uhr, Technisches Museum Wien - Festsaal
Die Teilnahme ist kostenlos!

Anmeldung:

Bitte melden Sie Ihre Teilnahme verbindlich bis Freitag, den 13. März 2020 online über das Anmeldeformular der Energy Economics Group an! 

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