• 1 Entwurf Einbau weiter_gedacht_ Vorderansicht_landmark Entwurf Einbau weiter_gedacht_ Vorderansicht, © propeller z
  • 2 Entwurf Einbau weiter_gedacht_ Rückansicht_Landmark Entwurf Einbau weiter_gedacht_ Rückansicht, © propeller z
  • 3 Fundamentierungsphase, Bohrung von Mikropfählen_Landmark Fundamentierungsphase, Bohrung von Mikropfählen, © Mona Rabofsky
  • Fundamentierung 3, Aushub und Errichtung der Liftgrube Fundamentierungsphase, Aushub und Errichtung der Liftgrube, © Mona Rabofsky
  • 5 Der Stahlbau erhebt sich_landmark Der Stahlbau erhebt sich, © Technisches Museum Wien
  • 6 Die Vorderfassade füllt sich_landmark Die Vorderfassade füllt sich, © Technisches Museum Wien
  • 7 Die Fassade hängt_landmark Die Fassade hängt, © Technisches Museum Wien
  • 8 Montage der Stiegen_landmark Montage der Stiegen, © Technisches Museum Wien
  • 9 Montage der Rückfassade_landmark Montage der Rückfassade, © Technisches Museum Wien
  • 10 Lifteinbau_Landmark Lifteinbau, © Technisches Museum Wien
  • 11 Blick auf die neue Zwischenebene_Landmark Blick auf die neue Zwischenebene, © Technisches Museum Wien
  • 12 Lift mit gestrichenem Gegengewicht_landmark Lift mit gestrichenem Gegengewicht, © Technisches Museum Wien
  • 13 Liftkabine_Landmark Liftkabine, © Technisches Museum Wien
  • 14 Eingangssituation_landmark Eingangssituation, © Technisches Museum Wien
  • 15 das Endprodukt_landmark das Endprodukt, © Hertha Hurnaus

Achtung Baustelle – Zuschauen erlaubt!

Eine Baustelle, auf der mitten in einem Museum und – umgeben von historischen Objekten –gut 30 Tonnen Stahl und 600 m² Aluminium verbaut werden, ist eine ganz besondere Herausforderung. Genau dieser stellte sich das Technische Museum Wien zwischen Herbst 2015 und Sommer 2016.

Unter den neugierigen Augen von tausenden BesucherInnen und dem wachsamen Blick der MuseumsmitarbeiterInnen wurde letzten Herbst in einem der beiden überdachten Innenhöfe die Baustelle des neuen Einbaus für die Ausstellungsserie „weiter_gedacht_“ eingerichtet, umgeben von historischen Schätzen wie dem Ruetz-Kraftwerk, der Kaplan-Turbine oder dem ÖAMTC-Hubschrauber Christophorus 1.

Am Beginn aller Bauaktivitäten standen Überlegungen zum Schutz der Objekte: Von Restauratorenhand verhüllt, mit Schutzgerüst verkleidet, temporär nach oben gehängt oder überhaupt aus dem Baufeld gebracht – die Schutzmaßnahmen für die historischen Objekte in der Umgebung waren höchst unterschiedlich.

13 Meter lange Fundamentpfähle in den historischen Boden zu bohren, Beton zu schneiden sowie eine Liftgrube auszuheben und zu betonieren, ist mit erheblicher Staubbelastung verbunden. Aus diesem Grund war die Baustelle der ersten Bauphase durch ein gewaltiges Staubzelt geschützt.

Vorkehrungen wie Objektschutz und Staubzelt waren jedoch nur EIN Teil eines komplexen Bauvorhabens: Das Um und Auf sind kompetente Protagonisten auf dem Baufeld – Architekten, örtliche Bauaufsicht, Baumeister, Stahl- und Liftbauer, Elektriker usw., die mit den Besonderheiten einer Baustelle bei laufendem Museumsbetrieb umzugehen wissen, insbesondere der Anforderung, fast nur nachts arbeiten zu können und möglichst schmutzarm zu arbeiten. Zu diesen kompetenten Partnern zählen OTIS und HESS Stahlbau & Montage, die mit großem Engagement und viel Begeisterung an der Umsetzung arbeiteten und das Museum darüber hinaus auch als Hauptsponsoren des Projekts unterstützen.

Mit Abschluss der Fundamentierungsarbeiten startete Hess Stahlbau mit der Errichtung der eigentlichen Stahlkonstruktion: dem „Skelett“ des Einbaus, der Verlegung des Bodens und der Montage der Lochblechfassade. Den krönenden Abschluss bildete schließlich der Einbau eines Aufzugs von OTIS, des GeN2 Premier, der seit 9. Juni 2016 BesucherInnen des Museums barrierefrei in jede Ebene des neuen Einbaus und auch des Museums in diesem Gebäudetrakt bringt.

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