Jun. 2005 - Nov. 2005

blau - Die Erfindung der Donau

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Nordbahn-Brücke

Rechtsseitige Brückenöffnung der Strombrücke, Wien, 9. April 1875

© Technisches Museum Wien, Foto: Oscar Kramer
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Sophie Ristelhueber

Faits divers, 2005

© Sophie Ristelhueber
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Sophie Ristelhueber

Faits divers, 2005

© Sophie Ristelhueber

Laufzeit: 14. Juni - 27. November 2005

Die Ausstellung 

Wie kein anderer Fluss, ist die Donau mit Europa verbunden. 2860 Kilometer lang, durchquert sie von Westen nach Osten 10 Staaten.
Die Donau gilt aber auch als "der" österreichische Fluss. Der Mythos der "schönen blauen Donau" (Johann Strauss (Sohn)) und die legendäre Donau-Dampfschifffahrtsgesellschaft werden assoziiert mit der "österreichischen" Donau.
Weniger bekannt und bewusst ist, dass der Flusslauf das Ergebnis von knapp zwei Jahrhunderten industrieller Nutzung, Ausbau, Umbau und Gestaltung ist. Die Angst vor Hochwasser und Eisstoß in Wien führte zu einem der größten Regulierungsprojekte im 19. Jahrhundert - der Donaukanal Wiens entsteht, das "Eiserne Thor" zwischen dem heutigen Serbien und Rumänien wird mit Hilfe tausender Arbeiter erstmals für die Schifffahrt sicher und passierbar.
 
Der Fluss hört aber in der Ausstellung "blau - Die Erfindung der Donau" nicht in der Vergangenheit zu fließen auf, er bewegt sich fort bis in die Gegenwart: Sophie Ristelhueber (Paris) und Iosif Király (Bukarest) werden ihre persönlichen Sichtweisen der Donau im Rahmen eines zeitgenössischen fotografischen Werkkomplexes präsentieren. Orte, wie das "Eiserne Thor", das Donaudelta, die ehemalige DDSG Werft von Altofen des heutigen Budapest, .. werden Stationen ihrer fotografischen Reise sein.

Konzeptionsteam

Projektleitung: Elisabeth Limbeck-Lilienau, Annina Zwettler
Kurator: Anton Holzer
Gestaltung: Bernhard Denkinger 
 

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