Mär. 2002 - Sep. 2002

Nach der Natur-Spiluttini

Konstruktionen der Landschaft

Laufzeit: 22. März - 22. September 2002

Das Technische Museum Wien zeigt eine umfassende Ausstellung der österreichischen Fotografin Margherita Spiluttini in einer Gestaltung der Architektin Elsa Prochazka.
Die fotografischen Arbeiten beschäftigen sich mit der baulich-technischen Inszenierung von Topografien und stellen dabei grundsätzliche Fragen zur Konstruktion, Repräsentation und Wahrnehmung von Landschaft. Margherita Spiluttini, die zu den bedeutendsten FotografInnen zeitgenössischer österreichischer und europäischer Architektur zählt, beschäftigt sich hier mit Architektur im weiteren Sinn, mit spezifischen Landschaftsräumen wie den Alpen, die unübersehbar von den Spuren menschlichen Tuns geprägt sind. 
 
Straßen, Brücken, Tunnels, Staumauern, fügen sich mit der alpinen Umgebung zu faszinierende Szenerien und beschreiben exemplarisch das Ineinandergreifen von Natur und Technik. Der Erzberg, sowie Steinbrüche zeigen die andere Seite der Architektur, nämlich den ab-gebauten Raum. Hier wird Material gewonnen, bewegt und verarbeitet, Landschaft verändert, um Bauwerke anderswo entstehen zu lassen. 
 
Über die ästhetische Beschäftigung mit Natur als Ressource einer technisierten Gesellschaft und als gestaltete Umwelt für den Menschen, beleuchtet Margherita Spiluttini das komplexe und ambivalente Verhältnis zwischen Natur und Technik. In den überaus präzisen, durchkomponierten Fotografien Margherita Spiluttinis gerinnen Architektur und Landschaft, Technik und Natur zu vielschichtigen Ornamenten, die unterschiedliche Lesarten anbieten. 

Konzeptionsteam

Projektleitung: Elisabeth Limbeck-Lilienau
Kuratorin: Elisabeth Limbeck-Lilienau
Gestaltung: Elsa Prochazka
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