FEB. - SEP. 2013

NEU und GUT: Porzellan-Innovationen der Biedermeierzeit

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Kaffeeschalen mit Untertassen

Blau, rot und gelb glasierte Fayence, mit schwarzen Rändern und Henkeln
Dallwitz (Dalovice), Böhmen, vor 1837
© Technisches Museum Wien, Foto: Peter Sedlaczek
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Kaffeeschale mit Untertasse

Eckig, ganz vergoldet, mit Stein-Imitationen
Schlaggenwald (Horní Slavkov), Böhmen, vor 1837
© Technisches Museum Wien, Foto: Peter Sedlaczek
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Kaffeeschale mit Untertasse

Goldbronze
Kaiserliche Porzellanmanufaktur, Wien, um 1822
© Technisches Museum Wien, Foto: Peter Sedlaczek
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Teeschale mit Untertasse

Dreifüßig, mit überragendem Henkel, reich vergoldet
Schlaggenwald (Horní Slavkov), Böhmen, vor 1837
© Technisches Museum Wien, Foto: Peter Sedlaczek
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Kaffeebecher mit Untersatz und Untertasse

Der Untersatz durchbrochen, dunkelgrüne Chromglasur
Kaiserliche Porzellanmanufaktur, Wien, um 1836
© Technisches Museum Wien, Foto: Peter Sedlaczek
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Kaffeeschale mit Untertasse

Platinbronze, mit Gold und Blumen
Kaiserliche Porzellanmanufaktur, Wien, um 1822
© Technisches Museum Wien, Foto: Peter Sedlaczek
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Teeschale mit Untertasse

Mit Blumen sehr bunt bemalt und vergoldet
Haas u. Lippert, Schlaggenwald (Horní Slavkov), Böhmen, vor 1837
© Technisches Museum Wien, Foto: Peter Sedlaczek
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Frühstücksservice, 6-teilig

"Déjeuner"
Kaiserliche Porzellanmanufaktur, Wien, um 1822
© Technisches Museum Wien, Foto: Peter Sedlaczek

Laufzeit: 26.02. - 14.09.2013
 

Das Technische Museum Wien präsentierte einige der schönsten Stücke aus dem Fabriksproduktenkabinett in einem stimmigen Ambiente, dem Porzellanmuseum im Augarten.

Das Porzellanmuseum im Augarten zeigt in Zusammenarbeit mit dem Technischen Museum Wien Porzellane des Fabriksproduktenkabinetts. Diese sind vor allem im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts entstanden. Sie illustrieren den technischen Fortschritt ihrer Zeit, wurden sie doch von den Manufakturisten der Erblande als aktuelle und hervorragende Musterstücke an die kaiserliche Institution geschickt.

Leuchtende Glasuren in perfektem Auftrag und einer staunenswerten Palette belegen das Können der Wiener Manufaktur. Die zeitgleichen böhmischen Produkte vermitteln mit exakten Kopien der Wiener Vorbilder, aber auch mit eigener Ästhetik neuen, spätbiedermeierlichen Prunk. Innovative Technologien ermöglichten diesen Fabriken eine kostengünstigere Produktion für ein breiteres Publikum. Damit zeigt sich auch die wesentliche Tendenz der „nützlichen Künste“ im weiteren Verlauf des 19. Jahrhunderts.

Konzeptionsteam:
Kuratorinnen: Claudia Lehner-Jobst, Marina Yolbulur-Nissim, Mechthild Dubbi
Grafik, Gestaltung und Aufbau: Ursula Emesz, Dominik Lang, Rudolf Kitzmüller
Fotografien: Peter Sedlaczek

In Zusammenarbeit

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