BMVIT

Förderer weiter_gedacht_

In der Kooperation des BMVIT mit dem Technischen Museum widmet sich die "weiter_gedacht_"-Reihe in drei monothematischen Ausstellungen unterschiedlichen Aspekten aktueller Technologieentwicklung – hochaktuellen Themen, an denen das Ressort mit zahlreichen Forschungsprogrammen intensiv mitarbeitet.

Als Technologieministerium steht das BMVIT an der Schnittstelle zwischen Unternehmen, staatlichen und privaten Forschungseinrichtungen und der Öffentlichkeit. Nur mit gezielten Investitionen in Forschung und Entwicklung wird Österreich zukunftsfit. „weiter_gedacht_“ macht die Resultate dieser Investitionen greifbar und will dadurch nicht zuletzt auch junge Menschen für eine etwaige Forschungskarriere begeistern.

Mit „weiter_gedacht_“ kehrt das Technische Museum Wien zu seinen Wurzeln zurück. Denn ursprünglich war das TMW Ausstellungsort für neueste technologische Entwicklungen. „Die Zukunft der Stadt“ bildete 2016 den Auftakt der Ausstellungsreihe "weiter_gedacht_".

Schlagwörter wie Digitalisierung und Industrie 4.0 sind längst in unserem Alltag angekommen. Denn die zunehmende Vernetzung unserer Lebenswelten durch intelligente und effiziente Computersysteme begleitet uns sowohl im privaten wie auch im beruflichen Umfeld stetig, sei es durch „Smart Homes“ und „E-Government“, robotergestützte Produktionsabläufe oder Computerprogramme, die riesige Datenmengen auswerten und so Handlungs- und Produktionsabläufe vereinfachen. Zukunftsweisende Technologien, industrielle Entwicklungsstrategien und damit einhergehende, neue Geschäftsmodellinnovationen und Produktionswertschöpfungsketten stellen uns aber auch vor Herausforderungen, die es mit Augenmaß zu analysieren und letztlich zu bewältigen gilt. Denn der digitale Wandel bedarf nicht zuletzt einem tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandel, um sein volles Potential entfalten zu können.

Um den Beschäftigten den Übergang in diese vierte industrielle Revolution zu erleichtern, die in den kommenden Jahren tausende neue Arbeitsplätze schaffen wird, sind umfangreiche Qualifizierungs- und Schulungsmaßnahmen erforderlich. Daher ist neben einem vorausschauenden politischen Rahmen auch die Unterstützung, Steuerung und Zusammenarbeit aller relevanten Akteure des privaten wie öffentlichen Sektors essenziell, um durch gezielte Förderungen alle Arbeitnehmer in die sich wandelnden Produktionsprozesse einzubinden und sie an diesen auch aktiv partizipieren zu lassen. Ebenso muss bei unseren Bildungssystemen angesetzt werden, um den nächsten Generationen ein klares Gefühl gemeinsamer sozialer Verantwortung im Zuge digitalisierungsbedingter Entwicklungen zu vermitteln. Nur so kann Arbeit und Produktion letztlich „weiter_gedacht_“ und zukunftstauglich gestaltet werden.

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