Depots

Das Sammeln und Bewahren von technischem Kulturgut geschieht im gesetzlichen Auftrag. Daraus resultiert, dass sich viele Objekte im Depot befinden. In unserem Fall rund 90 % der Bestände. Das Technische Museum verfügt über zwei Depotstandorte in Wien. Der Hauptstandort mit rund 11.000 m² befindet sich in Breitensee im 14. Bezirk. Die Depotleitung und die Depotrestaurierung verwalten hier alle Objektanforderungen und -rückstellungen mit ihren Standorten. Ein zweites Depot mit rund 7.000 m² befindet sich in Floridsdorf (21. Bezirk). Dort sind vor allem Großobjekte gelagert.


OBJECT-HIGHLIGHTS
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Sammlung: Alltag
  • FA-122368

    Deutsche Volksgasmaske mit Filter und Originalverpackung, um 1940

    Der Wunsch, Menschen vor giftigen Gasen zu schützen, förderte die Entwicklung von Atemschutzgeräten. Sie waren im Bergbau, in Betrieben, bei Feuerwehreinsätzen und im militärischen Bereich im Einsatz.

  • FA-123512

    Modell eines Bauernhauses in Stafflach am Brenner, um 1910

    Das Modell des Tiroler Bauernhauses in Stafflach am Brenner war in der ersten Einrichtung des Technischen Museums Wien unter dem Titel „Heimatschutz und Bauberatung“ ausgestellt.

  • FA-123556

    Modell eines Sparrendachs mit unterstellten Kehlbalken, um 1900

    Dachstühle als Zimmermannsarbeit werden heute fast nur noch im Einfamilienhausbau angewendet. Wie bei dieser im Modell gezeigten Konstruktion sollten sie sich gut für einen Ausbau eignen.

  • FA-123699

    Öffentlicher Papierkorb „Altstadtgitter“, um 1995

    In den 1920er-Jahren wurden in Wien erstmals flächendeckend öffentliche Papierkörbe aufgestellt. Das Pioniermodell „Altstadtgitter“ befindet sich in den Sammlungen des Technischen Museums Wien.

  • FA-123668

    Rennrodel, um 1935

    Ältere Menschen können melancholisch werden. Mit einer Rodel ist meist unbeschwertes kindliches Wintervergnügen verbunden, dem man ohne großen Aufwand frönen hat können. Einzige Voraussetzung: Schnee.

  • FA-123593

    Spielautomat „Tura“, 1950er-Jahre

    Die 1960er- und 1970er-Jahre waren die Zeit der Flipper-Automaten. Durch die namengebenden „Flossen“ erweitert, entfaltete das simple Kugelspiel einen neuen Reiz.

  • FA-123475

    Werkzeugset „Pink“

    Im Technischen Museum Wien ist man leicht verunsichert: Ein 12 x 10 cm großes rosafarbenes Kunststoffköfferchen enthält ein kleines Sortiment an Werkzeug. Aber wofür und für wen ist es gedacht?



Sammlung: Energie & Bergbau
  • Trafo von der Firma BARTH

    Drehstrom-Trocken-Transformator Typ DTG 40/20

    Transformatoren werden eingesetzt, um die Höhe elektrischer Spannungen anzupassen. Das ist notwendig, um Elektrogeräte ordnungsgemäß zu betreiben, aber auch, um Hochspannung erzeugen zu können.



Sammlung: Information & Kommunikation
  • FA-112004

    Atari Portfolio

    In den 1990er-Jahren werden Personal Computer immer kleiner. Laptops orientieren sich an der Größe einer Aktentasche, PDAs an einer Manteltasche.

  • FA-111970

    Ericsson GH 688

    Flächendeckende Mobilfunknetze, einheitliche Funkstandards und leistungsfähige Mobiltelefone revolutionieren die Telefonie. Die Teilnehmer können aber auch leicht überwacht werden.

  • FA-109758

    Philips V2414

    Der Videorekorder eröffnet den Fernsehzuschauern ein zusätzliches Programm aus den Videotheken. Die Videokamera macht das eigene Privatleben zum Thema.

  • FA-108801

    Wandtelefon

    Ende des 19. Jahrhunderts entdeckt die Geschäftswelt die Vorteile des Telefons. Rasch entstehen Telefonzentralen mit hunderten, später tausenden Anschlüssen.



Sammlung: Produktionstechnik
  • FA-123572

    Anger-Doppelschnecken-Extruder, 1959/60

    Vorsicht, Falle! Diese „Handtasche“ hat die stolzen Maße 270 x 110 x 200 cm und – verarbeitet Kunststoff. Es handelt sich um die Rückenansicht eines Extruders.

  • FA-123715

    Becherformen zur Darstellung der Glasurtechnik, Wien, 1929

    Salopp formuliert: Stein„zeug“ ist eigentlich ein „Gut“, das wasserundurchlässig ist. Stein“gut“ dagegen ist eigentlich ein poröses „Zeug“, das eine Glasur benötigt. Und um die geht es im Folgenden.

  • FA-124169

    Binderschlägel, um 1750

    Das Bild auf dem Schlägel zeigt seine Funktion: Ein Küfer benutzt ihn und einen Setzhammer zum Antreiben von Fassreifen. Auf der Rückseite ein Papst und ein Heiliger: Geht es hier um Messwein?

  • FA-112914

    Das „Nönnchen“, Apothekenflasche, 1700-1750

    Ziemlich despektierlich: „Nönnchen“ nannte man diese birnenförmigen Apothekenflaschen in Anspielung auf den optischen Zusammenhang zwischen klösterlichen Fehltritten und „schwangerer“ Gefäßform.

  • FA-114219

    Doppeladler aus Glasperlen und Glasstiften, Böhmen, 1845

    Wer kennt ihn nicht, den Doppeladler? Häufig wird er mit der österreichisch-ungarischen Doppelmonarchie gleichgesetzt. Der Doppeladler ist jedoch keine Erfindung der Habsburger. 

  •  FA-123504

    Dreschmaschine im Schnitt, um 1910

    „Essen wie ein Scheunendrescher“ – die Redewendung verweist auf das anstrengende händische Dreschen oder auf die trichterförmige Öffnung einer Dreschmaschine, welche die Getreidegarben schluckte.

  • FA-124171

    Fausthobel, Anfang 18. Jahrhundert

    Ein Königskopf als Griff: Setzt der Handwerker den Hobel an, schließt er zwecks stabiler Führung seine Faust fest um Haupt und Hals des Monarchen. Ist das schon Majestätsbeleidigung?

  • FA-123751

    Fez für Frauen, Anfang 20. Jh.

    Zylinder, Baskenmütze, Schleier – Kopfbedeckungen rufen Assoziationen und Emotionen wach. Sie stehen für Mentalität und Wirtschaftsweise, Kultur und Religion, Uniformität und Vielfalt.

  • FA-123704

    Furnierkreissäge, 1816

    Fast sechs Meter lang und über drei Meter hoch: ein Behemoth der Holzbearbeitung und ein wichtiges Sachzeugnis für den hohen Stand des Wiener Möbelbaus in der Biedermeierzeit.

  • FA-114033

    Fußwärmer, Steingut, England, 1853

    „Schwein gehabt“, wer in England um 1850 einen Fußwärmer der Marke Doulton & Watts sein Eigen nennen konnte. „Schwein“ nannte man im Volksmund bestimmte Wärmeflaschen aus Steingut, die „Feet Warmer“.



Sammlung: Technisch-naturwissenschaftliche Grundlagen
  • FA-123658

    Basis-Entfernungsmesser TODIS

    Die Entfernung nicht zugänglicher Geländepunkte kann man mit Maßbändern nicht ermitteln. Man benutzt dazu optische Entfernungsmesser.

  • FA-124238

    Demonstrationsrechenschieber

    Rechenschieber sind einfache Rechenhilfen, mit denen rasch eine Überschlagsrechnung ausgeführt werden kann. Zur Einschulung wurden große Demogeräte verwendet.

  • FA-123669

    Fotogrammetrischer Stereoplotter Autograph Wild A7

    Viele Menschen sind auf präzise Landkarten angewiesen, aus denen auch die Höhe des Geländes abgelesen werden kann. Diese können mit fotogrammetrischen Geräten wie dem A7 hergestellt werden.

  • FA-123647

    Mehrfachschreiber Mingograph 1600

    Viele Vorgänge im menschlichen Körper gehen auf elektrische Ströme zurück. Mit empfindlichen Geräten können diese an der Hautoberfläche abgenommen und aufgezeichnet werden.

  • FA-123561

    Scheibenplanimeter

    Wer will schon Flächen durch Auszählen auf dem Millimeterpapier ermitteln? Das Planimeter erledigt das auf mechanische Weise.

  • FA-103194_Brahe-Sextant

    Sextant

    Sextanten sind Winkelmessgeräte. Sie dienen zur Bestimmung von Sternpositionen und (als handliche Kleingeräte) zur Positionsbestimmung auf See.

  • FA-123651

    Tableau mit Linealen

    Lineale in unterschiedlicher Form sind unentbehrliche Hilfsmittel für geometrische Zeichnungen, die mit der Hand ausgeführt werden.

  • FA-120432

    Zimentiertisch

    Jede Stadt, jedes Bundesland hat eigene Maße? Das ist heute unvorstellbar. Die Vereinheitlichung des Maßsystems ist aber kaum 150 Jahre alt.



Sammlung: Verkehr
  • FA-124228

    Daimler Motorwagen

    Gottlieb Daimler, der Pionier des Automobilbaus, entwickelte auch das erste Schienenfahrzeug mit einem Verbrennungsmotor. Im Technischen Museum Wien ist ein Fahrzeug in Originalzustand erhalten.

  • FA-123611

    Knoten der Trisannabrücke

    Der Bau der Arlbergbahn stellte die Ingenieure vor große Herausforderungen. Neben dem 12,4 km langen Arlbergtunnel war es die Trisannabrücke, die besondere Anforderungen an den Bau stellte.

  • FA-123370

    Modell Schwimmdock in Óbuda/Altofen mit Dampfer „Széchenyi“, vor 1898

    Modernisierung auf der Werft: Auf der 1835 errichteten Schiffswerft in Óbuda wurden nicht nur Schiffe gebaut, sondern auch umgebaut und repariert.



Die Quellenvielfalt des Archivs


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