Weltraum begreifen

Die interaktiven Stationen

Im Rahmen der Ausstellung SPACE

Bild

Tellurium

Ein Modell unseres heliozentrischen Weltbildes
© Technisches Museum Wien/APA-Fotoservice/Rossboth
Bild

Space Curl

Ein dreidimensionales Trainings- und Therapiegerät
© Technisches Museum Wien/APA-Fotoservice/Preiss
Bild

Mythos "Spin-Offs"

Die Existenz der Haushaltsprodukte verdanken wir der speziellen Entwicklungen für die Raumfahrt
© Technisches Museum Wien/APA-Fotoservice/Preiss
Bild

Mars-Rover

Werde zum Marsforscher
© Technisches Museum Wien/APA-Fotoservice/Preiss
Bild

Biosphere

Kontrolle über den Aufbau deiner Marsbasis
© Technisches Museum Wien
Bild

Foliant

Übernatürliches Buch
© Technisches Museum Wien/APA-Fotoservice/Rossboth
Bild

Bottle Rocket

Das 3. Newton´sche Gesetz
© Technisches Museum Wien
Bild

Build your own alien

Beobachten Sie wie sich das Aussehen des Außerirdischen entwickelt
© Technisches Museum Wien
Bild

Docking Simulator

Trainiere selbst ein Andockmanöver an die internationale Raumstation ISS
© Technisches Museum Wien/APA-Fotoservice/Preiss
Ausstellung
SPACE

Laufzeit: 25.10.2013 - 06.01.2015

Die interaktiven Stationen der Ausstellung laden ein, sich den Errungenschaften der Raumfahrt hautnah zu widmen: Testen Sie Ihre Astronautenfähigkeiten im Space Curl oder in der Docking Station, erkunden Sie den Mars mit einem Mars-Rover, oder erschaffen Sie sich virtuell Ihren eigenen Alien.

Tellurium

Ein Tellurium ist ein Modell unseres heliozentrischen Weltbildes. Es zeigt die Bewegungen von Erde und Mond um die Sonne, eine Erkenntnis, die lange umstritten war. Die feststehende Lichtquelle stellt die Sonne dar, beweglich sind Erde und Mond. Die Sonne strahlt auf beide. Tag und Nacht sowie Naturphänomene wie die Entstehung der Jahreszeiten, Mondphasen und Mondfinsternisse auf der Erde können so gezeigt werden.

Was ist zu tun?
Drücken Sie die blauen Buttons, um verschiedene Positionen von Erde und Mond zur Sonne zu simulieren.

Space Curl

Im Spacecurl schwebt man komplett frei im Raum. Er simuliert die Orientierungslosigkeit des Körpers im Weltraum. Der Körper kann sich in alle Richtungen und sogar um die eigene Achse drehen, ohne dass ihn die Erdanziehung am Boden hält. Die NASA entwickelte den Space Curl als Trainingsgerät, damit AstronautInnen ihre Bewegungen in der Schwerelosigkeit einüben können.

Was ist zu tun?
Steigen Sie in den Spacecurl und lassen Sie sich festschnallen. Versuchen Sie, sich durch Gewichtsverlagerung oder Muskelanspannung in alle Richtungen zu bewegen.

Mythos Spin-Offs

Manche technischen Entwicklungen der Raumfahrt finden als Spin-offs ihren Weg in alltägliche Produkte. Aber nicht alles, wo Weltraum draufsteht, wurde tatsächlich erst dafür entwickelt. Manche Produkte gab es lange vor der Raumfahrt. So entstanden auch Mythen über Spin-offs, die eigentlich gar keine sind.

Was ist zu tun?
Auf unserer Spin-off Wand befinden sich verschiedene mehr oder weniger alltägliche Objekte. Manche sind Spin-offs der Raumfahrt, manche tun nur so. Am Monitor erscheinen kurze Beschreibungen ausgewählter Objekte. Entscheiden Sie, ob sie stimmen oder kompletter Unsinn sind.
 

Marsrover

Marsrover sind rollende Forschungslabore. Von der Erde aus ferngesteuert, bahnen sie sich ihren Weg über den Mars und analysieren seine Oberfläche. Die große Entfernung zwischen Erde und Mars erschwert die Steuerung eines Rovers. Das Funksignal benötigt bis zu 20 Minuten, bevor es am Mars ankommt. Rover sind daher so gebaut, dass sie Hindernissen selbstständig ausweichen können.

Was ist zu tun?
Steueren Sie unseren Marsrover vom Kommandostand aus, weichen Sie Hindernissen aus und analysieren Sie Gesteinsproben mit dem Analysegerät an der Rückseite des Rovers.

Biosphere

Damit Menschen am Mars überleben können, müssen sie sich ihren Lebensraum (Biosphäre) erst aufbauen. In der Marsbasis erzeugen spezielle Gebäude die notwendigen Ressourcen wie Sauerstoff, Wasser, Lebensmittel oder Treibstoff für den Rückflug. Der Ort, an dem die Marsbasis errichtet werden soll, muss jedoch gut ausgewählt werden, denn nicht jeder Platz ist geeignet.

Was ist zu tun?
Vom Kommandostand aus haben Sie die Kontrolle über den Aufbau Ihrer Marsbasis. Folgen Sie den Anweisungen des Bordcomputers und treffen Sie die richtigen Entscheidungen, dann steht dem Erfolg Ihrer Mission nichts im Weg.
 

Foliant

Wundersames und Übernatürliches blieb in der Epoche des Barock ein fester Bestandteil im Universum. Die Abbildungen in Romanen als auch in wissenschaftlichen Werken dieser Zeit zeigen häufig die kirchliche Lehre. Die Gesetze der Naturwissenschaft stellen sie oft als jene Gottes dar. Er war es doch, der die Bewegungen im Universum koordinierte und die Planeten in ihren Bahnen hielt.

Was ist zu tun?
Berühren Sie das Übernatürliche in den Bildern und erfahren Sie mehr über die wundersamen Vorgänge im Universum zur Zeit des Barock. Denn trotz der wissenschaftlichen Erkenntnisse und der Naturgesetze blieb das Sonnensystem voll von Überirdischem.

Bottle Rocket

Eine Rakete bewegt sich mittels Rückstoß. Sie nutzt dafür das 3. Newton’sche Gesetz. Vereinfacht besagt es: Eine Kraft erzeugt auch immer eine gleich große Gegenkraft. Im Inneren der Rakete entsteht durch die Verbrennung des Treibstoffes ein enormer Druck. Der kann nur durch die Düse nach außen strömen. In die Gegenrichtung entsteht eine Schubkraft, die die Rakete nach vorne schiebt.

Was ist zu tun?
Pumpen Sie einige Male, um den Druck in der Rakete aufzubauen. Anschließend drücken Sie den Button. Nun wirkt der Rückstoß, der die Rakete emporschießen lässt. Sie stößt den Druck nach hinten aus, um nach vorne zu fliegen. Je mehr gepumpt wird, desto mehr Kraft stößt die Rakete aus, was sie wiederum schneller und höher fliegen lässt.

Build your own alien

Umweltbedingungen wie Temperatur, Anziehungskraft, Planetenoberfläche oder die Zusammensetzung der Atmosphäre können sich von Planet zu Planet stark unterscheiden. Sie bestimmen das Aussehen von Außerirdischen auf diesen Planeten, denn Lebewesen passen sich den Bedingungen an.

Was ist zu tun?
Verändern Sie die unterschiedlichen Umweltbedingungen des Planeten und beobachten Sie, wie sich das Aussehen des Außerirdischen entwickelt.

Docking Simulator

AstronautInnen trainieren das Andockmanöver an die internationale Raumstation ISS mit einem Simulator. Denn wenn sie im All sind, darf nichts schiefgehen. Dort wird zunächst die Raumkapsel auf die Umlaufbahn der ISS gebracht. Wenn Sichtkontakt besteht, können AstronautInnen auch manuell an die Raumstation andocken.

Was ist zu tun?
Bewegen Sie den rechten Joystick, um die Sojus-Kapsel hinauf, hinunter, links oder rechts zu steuern. Der linke Joystick lässt die Kapsel vor und zurück fliegen. Vorsicht: Der Treibstoff reicht nicht unendlich lange. Seien Sie aber auch nicht zu vorschnell, denn sonst misslingt das Andockmanöver.

Member of