• FA-124399_Schräglage Triumpf "Seeley Trident", 1969-1976, © Leihgeber: Johann Lengenfelder, Innsbruck
  • FA-124395_Schräglage_Lohner-Roller Lohner L 125, 1954, © Technisches Museum Wien, Foto: Peter Sedlaczek
  • FA-124396_Schräglage Rotax Gespann, 1974-1978, © Technisches Museum Wien, Foto: Peter Sedlaczek
  • FA-124397_Schräglage Zündapp KS 600 (Beiwagenmaschine mit Holzkiste, 1941), Leihgeber: Das österreichische Motorradmuseum, Eggenberg Sammlung Ehn/A, © Technisches Museum Wien, Foto: Peter Sedlaczek
  • FA-124398_Schräglage Harley Davidson Superglide Chopper, 1977, Leihgeber: Ludwig "LU" Bauer, Wien, © Technisches Museum Wien, Foto: Peter Sedlaczek
Nov. 2004 - Apr. 2005

Schräglage

Motorräder 1945 bis 2005

Test
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Laufzeit: 17. November 2004 - 3. April 2005

Die Ausstellung

Die Ausstellung Schräglage erzählt die Geschichte des Motorrades im Alltag - von seiner Rolle als billigem Transportmittel der Nachkriegszeit bis zum mehr oder weniger luxuriösen Gerät, um eben diesem "Alltag" auf zwei Rädern in die Freizeit und Freiheit davonzufahren.

Die technische Entwicklung des Motorrades sowie der Wandel seiner Bedeutung von 1945 bis in die Gegenwart wird in der Ausstellung dargestellt. Vom Transportmittel, das im Laufe der 1950er Jahre vom Automobil aus dieser Funktion verdrängt wurde, über den Niedergang der Motorradindustrie Europas in den 1960er Jahren bis zum sich neu definierenden Stellenwert des Motorrades nach dem Einzug der japanischen Maschinen auf dem europäischen Markt. Doch nicht nur das Auto bedrängte die Motorräder Mitte der fünfziger Jahre, sondern auch eine neue Mode, die aus Italien kam: der Motorroller. Er hat als Kultobjekt bis heute überlebt - fast unverändert in Form und Funktion. 

Rennmotorräder

Rennmotorräder und Motorradrennsport ziehen sich als roter Faden durch die Ausstellung. Sport als Schauplatz für die spektakuläre Präsentation technischen Fortschritts im Motorradbau. Zu sehen sind markante Objekte und exemplarisch hervorgehobene Persönlichkeiten der österreichischen Rennsportgeschichte. Vom legendären "Weltmeister für 1000 Stunden" Rupert Hollaus über die Helden der Sandbahn wie Martin Schneeweiss oder Fritz Dirtl bis zu den todesmutigen Kämpfern und ihren Hightech-Geräten auf Strecken wie der "Dakar".

Easy Rider, Mods und Normalbürger

Zur Motorradgeschichte der Nachkriegszeit gehören sowohl Motorrad-Mythen wie "Easy Rider" in den 1960er Jahren, rivalisierenden Gangs wie "Mods" und "Rocker" als auch die zivilisierten "Normalbürger", die am Wochenende die Freiheit auf 2 Rädern genießen.

Eine Ausstellung für "bekennende" Motorrad-LiebhaberInnen. Eine Ausstellung für BesucherInnen, die selbst (noch) nicht Motorrad fahren, aber an Motorrädern und deren technischer und historischer Entwicklung interessiert sind.
Eine Ausstellung, die Spaß macht - wie das Motorradfahren. 

Konzeptionsteam

Projektleitung: Caroline Haas
Kuratorin: Zita Breu
Gestaltung: Christian Sturminger 

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