Das Projekt

Die Konservierung

Eine zentrale Voraussetzung für die Manipulation (und damit auch für Erschließung und Digitalisierung) stellte die konservatorische Versorgung der Bestände dar.

Vor allem das Handling der Kleinbild-Negativstreifen war vor dem Projekt problematisch, da es sich vorwiegend um mehrere ineinander gerollte Negativstreifen mit bis zu 44 Einzelbildern handelte. Diese waren großteils mit handbeschrifteten Etiketten versehen und in säurehaltigen Kartons gelagert. Alle Bestände wurden von Restauratorinnen systematisch konservatorisch versorgt und umgelagert. Die vorhandenen Etiketten sowie Klebereste wurden, sofern für die Digitalisierung erforderlich, entfernt.

Die maßgefertigten und für die Fotoarchivierung getesteten Schachteln wurden sowohl mit der Archivsignatur als auch mit der von den Fotografen vergebenen Negativnummer beschriftet. Alle Originalbeschriftungen der Fotografen wurden beigelegt.

Die ursprüngliche Lagerung der mehrfach ineinander gerollten Schwarz-Weiß-Negativstreifen. Durch die lose Wickelung kommt es zu Deformationen in den äußeren Lagen.







Die gerollten Schwarz-Weiß-Negativstreifen nach der Umlagerung. Alle Negativstreifen wurden in für die Fotokonservierung geeignete Kartonboxen umgelagert.





 

Neue Lagerung der Color-Negativstreifen des Nachlasses Fenzlau.






 


Ursprüngliche Lagerung der Glasnegative und Acetatnegative. Die Glasnegative und die Acetatnegative befanden sich ohne Hüllen in Kartons. Die Objekte zeigten Beschädigungen wie Kratzer, Risse und Silberspiegel; einige Glasplatten waren zerbrochen.





Neue Lagerung der Glasnegative und Acetatnegative. Die Glasseite der Negative wurde mit Ethanol-Wassergemisch gereinigt. Die Glasplatten wurden in säurefreie Klappumschläge, die Acetatnegative in Fototaschen umgelagert und in Archivboxen stehend gelagert.

 

 

  • © Artur Fenzlau / Technisches Museum Wien bzw. © Erwin Jelinek Technisches Museum Wien
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