Motorsports In Austria

Abarth, Karl (Carlo) 

Abarth, Carlo (1908 - 1979)

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Der italienische Staatsbürger – sein Vater hatte 1939 als Südtiroler für Italien optiert – ist als Motorradrennfahrer und Unternehmer bekannt. Nach seinem ersten Antreten 1928 beim Großen Preis von Österreich für Motorräder am Biedermannsdorfer Kurs in Niederösterreich, startete A. in den 1930er-Jahren auf einer von ihm umgebauten Beiwagenmaschine, die eine Schräglage in den Kurven ermöglichte, bei zahlreichen Berg-, Straßen- und Bahnrennen: u. a. am Präbichl, Gaisberg, Semmering, Klausenpass und am Loiblpass, bei den Motorradbahnrennen auf den Trabrennbahnen Wien-Krieau, Graz und Baden, beim Bahnrennen in St. Pölten oder beim Straßenrennen in Gmünd. Er siegte dreimal in Wien-Krieau (1935, 1936 und 1938), und einmal in Gmünd (1937). Nach dem Zweiten Weltkrieg führte A. seit 1949 in Turin mit einem Partner ein Unternehmen für Fahrzeugtuning und den Bau von kleinvolumigen Sportwagen, das er 1971 an Fiat verkaufte. Danach kehrte er in seine Geburtsstadt Wien zurück.

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