Motorsport in Österreich

Rindt, Jochen 

(1942 - 1970)

Jochen Rindt wuchs als Waisenkind bei seinen Großeltern in Graz auf und fuhr seit 1964 – nach ersten Erfolgen bei den Tourenwagen seit 1961 beim Flugplatzrennen in Innsbruck und in der Formel 2 – mit österreichischer Lizenz Formel-1-Rennen im Cooper-Team, z. B. in Zeltweg, und siegte erstmals beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Rindt startete insgesamt bei 60 Formel-1-Rennen, gewann sein erstes Rennen im Jahre 1969 und fünf Rennen im folgenden Jahr. 1968 wechselte er in den Rennstall von Jack Brabham und mit Jahresende in jenen von Lotus. Er verunglückte beim Training für den Großen Preis von Italien in Monza tödlich und wurde posthum Formel 1-Weltmeister. Sechs Tage vorher hatte Rindt noch den Formel 2-Lauf beim Salzburger Festspielpreis gewonnen. Seit 1965 organisierte er im Wiener Messepalast die Jochen Rindt-Show, die seine Frau Nina noch bis 1975 weiterführte. Er hatte 1967 Nina Lincoln geheiratet und mir ihr eine Tochter. Jochen Rindt, der zeitlebens als österreichischer Rennfahrer galt, wurde in einem Ehrengrab am Grazer Zentralfriedhof bestattet.

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