Motorsport in Österreich

Gaisbergrennen 1933

Veranstaltet in den Jahren 1929 bis 1933 vom Salzburger und Österreichischen bzw. Bayerischen Automobil-Club am Gaisberg in der Stadt Salzburg. Die Straße mit einer Länge von 11,9 km bis zum Gipfel wurde 1926/28 auf Anregung des Salzburger Landeshauptmanns Franz Rehrl gebaut, der auch die Rennen auf dieser Straße förderte. Der Bewerb zählte als Auswahlrennen für die internationale Alpenmeisterschaft für Automobile und der Europäischen Bergmeisterschaft für Motorräder. 1937 fand noch eine weitere Wertungsfahrt statt. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es zwar 1948, und von 1952 bis 1955 ebenfalls Wertungsfahrten, doch die Serie der neuen Gaisbergrennen für Sport- und Grand-Tourisme-Wagen (und seit 1966 auch für Motorräder), die als „Großer Bergpreis von Österreich“ bis 1962 auch zur Europa-Bergmeisterschaft zählten, begann nach 24 Jahren Unterbrechung im Jahr 1957. Veranstalter war jetzt der Österreichische Automobil-Sport-Club, der das Gaisbergrennen im Rennprogramm von 1959 „gleichsam als wirkungsvolles Beiprogramm zu den Festspielen" bezeichnete. 1962 gewann der junge Jochen Rindt den Bewerb bei den Tourenwagen bis 1300 ccm und 1967 der junge Rolf Stommelen das Rennen der Sportwagen-Prototypen mit neuem Streckenrekord. Bei den Motorrädern siegte in diesem Jahr Werner Bergold auf einer Matchless 500. Nach mehreren tödlichen Unfällen, zuletzt 1969, wurde die traditionsreiche Veranstaltung eingestellt.

Siegfried C. Strasser, Der Rennberg. Die Rennen auf den Salzburger Gaisberg. Mit einem Vorwort von Hans Herrmann. Gnas 2004.

Hermann Schwarz, 75 Jahre Gaisbergrennen 1929–2004. Salzburg 2004.


Rennserie: Gaisbergrennen, 1932, 1933, 1957, 1958, 1959, 1960, 1961, 1962, 1963, 1964, 1965, 1966, 1967, 1969
Datierung: 1932-1969
Renndisziplin: Bergrennen
Zugelassee Fahrzeuge: Automobile, Automobile und Motorräder
Reichweite: international, internationaler Meisterschaftslauf
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