Motorsport in Österreich

Höhenstraßen-Rennen 1957

Auf der 1934/35 in Wien errichteten und am 16. Oktober 1935 eröffneten Höhenstraße auf den Kahlen- bzw. Leopoldsberg (Wien) veranstaltete 1936 der Österreichische Motorfahrer-Verband das „1. Wiener Höhenstraßen-Rennen“ für Motorräder, das bis zum Kahlenbergparkplatz führte. Das Teilstück bis zum Leopoldsberg wurde im Jahr darauf eröffnet. Beim „2. Wiener Höhenstraßen-Rennen“, 1939 von der Obersten Nationalen Sportbehörde für die Deutsche Kraftfahrt veranstaltet und von der NSKK-Motorgruppe Ostmark durchgeführt, befuhren die Teilnehmer die Straße von Grinzing bis zum Josefsberg. Es war zugleich die erste und letzte Veranstaltung zur „Rennwagen-Bergmeisterschaft“. Hier starteten bei den Automobilen u. a. Hans Stuck auf Auto Union und Manfred von Brauchitsch auf Mercedes-Benz „Silberpfeil“ und bei den Motorrädern Karl Koresch, Eduard Beranek und Leonhard Fassl. In der Klasse bis 500 ccm gewann der Wiener Franz Nowotny auf DKW. In den Jahren 1955 bis 1957, organisiert vom Motorsportklub „Rund um Wien“, startete das Rennen für Motorräder und Sportwagen in Klosterneuburg und ging bis zur Josefinenhütte. 1955 fuhr hier Erich Trunkenpolz auf einer KTM mit. 1956 und 1957 konnte Ernst Vogel den Bewerb für sich entscheiden. Nach achtjähriger Pause organisierte 1965 der Zweigverein „Motorrad“ des ÖAMTC ein „Internationales Höhenstraßen-Rennen“ für Motorräder, Tourenwagen, GT-Wagen, Sport- und Rennwagen mit Start in Klosterneuburg.

Georg Rigele, Die Wiener Höhenstraße. Autos, Landschaft und Politik in den dreißiger Jahren. Wien 1993.

 

 


Rennserie: Höhenstraßen-Rennen, 1936, 1939, 1955, 1957, 1965
Datierung: 1936-1965
Renndisziplin: Bergrennen
Zugelassee Fahrzeuge: Automobile und Motorräder, Motorräder
Reichweite: international, national
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