Edison Triumph Phonograph Tonaufzeichnungs- und Wiedergabegerät

Nat. Phonograph Co., West Orange, 1895

Bild
 © Technisches Museum Wien, Foto: Peter Sedlaczek
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 © Technisches Museum Wien, Foto: Peter Sedlaczek
Sammlungsbereich
Information & Kommunikation
Sammlungsgruppe
Audio und Video
Ausstellung
medien.welten
Epoche
1850 - 1899

Fonograf


Thomas A. Edison gelingt es, Schallwellen auf Wachswalzen aufzuzeichnen. Zur kommerziellen Vermarktung eignet sich das Verfahren aber nicht, weil jede Walze für sich aufgenommen werden muss.

1878 gelingt es Thomas A. Edison, Töne mechanisch aufzuzeichnen. Sein Phonograph basiert auf der Beobachtung, dass eine Membran durch Schallwellen zu vibrieren beginnt. Befestigt man eine Nadel an der Membran, können die Schwingungen als Tonspur in eine rotierende Zinnfolie geritzt werden. Lässt man die Nadel in Umkehrung dieses Vorgangs über die Tonspur laufen, werden die aufgenommenen Laute wieder hörbar. Durch Verwendung von Wachswalzen kann die Tonwiedergabe erheblich verbessert werden. Edison nimmt diese Idee auf und bringt ab 1888 eine Reihe von Gerätetypen mit Federmotor auf den Markt. Mit ihnen sind Tonaufnahmen für private oder geschäftliche Zwecke einfach herzustellen.
Schwierig bleibt hingegen die massenhafte Herstellung vorbespielter Walzen – etwa von Musikaufnahmen. Um 500 Walzen zu produzieren, muss mit fünf Fonografen simultan hundertmal dieselbe Aufnahme wiederholt werden. So entsteht der Beruf des Walzensängers, der überaus stimmgewaltig sein muss.

Inv.Nr. 17575

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