Generalpostkarte Österreich, 1837

Bild
Quelle: Technisches Museum Wien, Foto: Peter Sedlaczek
Sammlungsbereich
Die Quellenvielfalt des Archivs
Sammlungsgruppe
Karten und Pläne
Epoche
1800 - 1849
Dieses Objekt ist derzeit im Museum nicht ausgestellt.
Vor der Einführung der Eisenbahn reiste man in Zentraleuropa mit der Postkutsche. Diese Generalpostkarte von 1837 zeigt alle bis dahin befahrenen Strecken im Kaisertum Österreich und den Grenzländern.

Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts dominierte in Österreich kein anderes Verkehrsmittel den Transport von Gütern und Personen so stark wie die Postkutsche. Die Österreichische Post verfügte daher über zahlreiche Landkarten des eigenen Reichsgebietes sowie aller angrenzenden Staaten.

Im 18. und 19. Jahrhundert befanden sich die Reichsgrenzen der österreichischen Monarchie in ständigem Wandel. Der Ausbau des Verkehrswesens wuchs. Daher stieg der Bedarf an exakten Gebiets- bzw. Straßenkarten stetig an. Einer der gefragtesten Kartografen Österreichs war Franz Raffelsperger (1793 - 1861), auf den auch die oben gezeigte Generalpostkarte zurückgeht. Er setzte sich mit typografischen Landkarten auseinander, erwarb schließlich ein Privileg und verlegte ab 1840 typografische Landkarten in seiner eigenen Druckerei.

Mit der Eingliederung des Postarchivs ins Archiv des Technischen Museums Wien gingen zahlreiche Landkarten aus den Beständen des ehemaligen Postmuseums in dessen Besitz über. Insgesamt beläuft sich der Bestand auf ca. 2.000 Signaturen. Ein großer Teil von ihnen stammt aus dem 19. Jahrhundert. Viele dieser Landkarten bilden das österreichische Reichsgebiet ab, bzw. alle angrenzenden Länder, die durch Postrouten mit Österreich in Verbindung standen.


Inv.Nr. PA-001230

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