• 50936-000_17006241_PersonenmonitorZwentendorf.jpg Personenmonitor F.-Nr. 7513 Typ 42 mit Rückwand, hergestellt 1975 von der Hartmann und Braun AG, übernommen von der Gemeinschaftskraftwerk Tullnerfeld GmbH, 1999, © Technisches Museum Wien
  • 50936-000_17006243_PersonenmonitorZwentendorf.jpg Personenmonitor F.-Nr. 7513 Typ 42 mit Rückwand, hergestellt 1975 von der Hartmann und Braun AG, übernommen von der Gemeinschaftskraftwerk Tullnerfeld GmbH, 1999, © Technisches Museum Wien
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Technische Grundlagen
Ausstellung
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Personenmonitor aus dem Kernkraftwerk Zwentendorf

Dieser Personenmonitor zur Messung radioaktiver Substanzen an Bekleidung und Haut stand am Eingang des strahlengeschützten Bereichs im Kernkraftwerk Zwentendorf (auch bekannt als „Kernkraftwerk Tullnerfeld“). MitarbeiterInnen mussten sich damit beim Betreten und Verlassen selbst auf Kontamination mit radioaktiven Substanzen überprüfen. Das diente vordergründig dem Personenschutz, es sollte aber auch verhindern, dass MitarbeiterInnen eine Kontamination von außen ins Kraftwerk einbringen. Dies hätte nämlich einen Alarm ausgelöst und den Betrieb des Kraftwerks unnötig unterbrochen.

Das Kernkraftwerk in Zwentendorf war ab 1978 betriebsbereit, sogar die Uranbrennstäbe waren bereits vor Ort. Deshalb kamen auch die Strahlenschutzmaßnahmen für die MitarbeiterInnen voll zur Anwendung. Bei einer Volksabstimmung am 5. November 1978 gab es allerdings eine hauchdünne Mehrheit von 30.068 Stimmen gegen die Nutzung der Kernenergie in Österreich, weshalb das Kraftwerk letztlich nie in Betrieb ging.



Inv.Nr. 50936
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