Philips V2414 Videorekorder

Philips, 1984

Test
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 © Technisches Museum Wien, Foto: Peter Sedlaczek
Sammlungsbereich
Information & Kommunikation
Sammlungsgruppe
Audio und Video
Epoche
1980 - 1989
Dieses Objekt ist derzeit im Museum nicht ausgestellt.

Video


Der Videorekorder eröffnet den Fernsehzuschauern ein zusätzliches Programm aus den Videotheken. Die Videokamera macht das eigene Privatleben zum Thema.

Anfang der 1980er-Jahre erobert der Videorekorder die Haushalte. Videotheken eröffnen allerorten, und die Anzahl der verfügbaren Titel steigt. Anders als das Fernsehen versorgen Kauf- und Leihkassetten die Zuseher auch mit nicht sendetauglichen Spielfilminhalten, wie extremer Gewalt und Pornografie. Video bringt das Fernsehen aber nicht nur durch das breite Angebot unter Druck; Video stellt auch das traditionelle Sendeschema in Frage. Viele Menschen nutzen ihre Rekorder zum Aufnehmen von Sendungen und werden dadurch unabhängig von den vorgegebenen Programmsendezeiten. 

Das Herstellen von Videoaufnahmen zum privaten Gebrauch ist zunächst noch sehr kostspielig, doch bald werden die Videokameras handlicher und preiswerter. Mitte der 1980er-Jahre kommen die ersten Camcorder auf den Markt und beginnen den Super 8-Film zu verdrängen. Ab Anfang der 1990er-Jahre wird auch die digitale Bildbearbeitung für private Nutzer erschwinglich. Obwohl die Qualität der ersten Digitalkameras nicht an die von Filmkameras heranreicht, entwickeln sie sich rasch zu einer ernst zu nehmenden Alternative.

Inv.Nr. 55609

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