• FA-121152 Quelle: Technisches Museum Wien
Sammlungsbereich
Die Quellenvielfalt des Archivs
Sammlungsgruppe
Schriftliche Quellen
Epoche
1850 - 1899
Dieses Objekt ist derzeit im Museum nicht ausgestellt.

Skizze „Gebläse“ von Ferdinand Jakob Redtenbacher, um 1850

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Diese Skizze aus einem Notizbuch von Ferdinand Jakob Redtenbacher (1809 - 1863) zeigt ein Beispiel seiner handschriftlichen Studien unter dem Titel „Gebläse“, kommentiert durch Textanmerkungen.

Das Notizbuch aus dem Nachlassbestand des Archivs des Technischen Museums Wien wurde von Gustav Schmidt (1826 - 1883), einem Studenten Redtenbachers am Polytechnikum in Karlsruhe, gesammelt. Der Bestand enthält einige Notiz- und Skizzenbüchern mit Berechnungen und Entwürfen, Manuskripte von Vorlesungen und Vorträgen, biografische Notizen sowie Hand- und Druckschriften. Die Themen reichen von praktischer Geometrie und Mechanik über Wasser- und Turbinenbau, Fuhrwerke und Eisenbahn bis hin zum Patentwesen. Die Materialien behandeln das Fachgebiet Maschinenbau im umfassenden Zusammenhang und geben damit Aufschluss über die gesamte Bandbreite von Redtenbachers Forschungen.

Der in Steyr geborene Ferdinand Jakob Redtenbacher gilt als Begründer der wissenschaftlichen Mechanik und Maschinenlehre. Er studierte 1825 - 1829 im Wiener Polytechnischen Institut und war anschließend bis 1834 Assistent von Johann Arzberger (1778 - 1835). Nach fünfjähriger Professur der Mathematik und Geometrie an der Höheren Industrieschule Zürich wurde er 1840 an die Polytechnische Schule in Karlsruhe berufen. Sein kompetenter, lebhafter Vortragsstil als Professor der Mechanik und Maschinenlehre machte ihn dort rasch bekannt und beliebt. Er zog seine Hörer geradezu magnetisch an und die Anzahl der Studenten stieg bis 1860 außergewöhnlich an. 1857 wurde er zum Direktor des Polytechnikums Karlsruhe berufen und bis 1863 jährlich im Amt bestätigt.


Inv.Nr. BPA-015342/1
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