Sony MZ-1 Tragbarer Minidisk-Rekorder

Sony, 1992

Bild
 © Technisches Museum Wien, Foto: Peter Sedlaczek
Sammlungsbereich
Information & Kommunikation
Sammlungsgruppe
Audio und Video
Ausstellung
medien.welten
Epoche
1990 - 1999

Digitale Musik


Die Lieblingsmusik ist dank MP3-Player immer und überall verfügbar. Zur Freude der Musikfans entstehen Musiktauschbörsen im Internet, die von der Musikindustrie allerdings bekämpft werden.

Das Internet erlaubt eine direkte Vermarktung von Musik. Der amerikanische Popmusiker Prince bietet auf einer Homepage unveröffentlichte Songs zum Downloaden gegen Gebühr an. Die Fans können auf diesem Weg auch verbilligte Karten für seine Konzerte erstehen. 

Die 1998 gegründete amerikanische Firma Napster installiert im Internet eine Tauschbörse für Musiktitel. Sie umfasst 2001 rund 80 Millionen User weltweit, die in einem Monat 2 Milliarden Dateien austauschen, um sie sich auf ihre MP3-Player herunterzuladen. Die massenhaften Gratis-Downloads provozieren den Widerstand der Musikindustrie, die um ihre Verkaufszahlen fürchtet. Napster wird wegen Musikpiraterie geklagt. Man wirft der Firma vor, sie besitze an vielen Titeln keine Rechte. Im Gegenzug ruft Napster zum buy-cott auf. Die User sollen nur noch CDs von Musikern kaufen, die mit Napster zusammenarbeiten. Später lenkt Napster ein und kündigt an, copyrightgeschützte Titel aus dem Angebot zu nehmen. Eine neue Software soll zudem das Herunterladen von Titeln aus dem Internet ermöglichen, nicht aber das Weiterverbreiten auf CD.

Inv.Nr. 56201/1

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