• FA-123651 © Technisches Museum Wien, Foto: Peter Sedlaczek
Sammlungsbereich
Technische Grundlagen
Sammlungsgruppe
Rechen-, Zeichen- und Konstruktionsgeräte
Dieses Objekt ist derzeit im Museum nicht ausgestellt.

Tableau mit Linealen

Lineale in unterschiedlicher Form sind unentbehrliche Hilfsmittel für geometrische Zeichnungen, die mit der Hand ausgeführt werden.

Die „Elementargeometrie“ beschäftigt sich vorzugsweise mit ein- oder mehrdimensionalen Objekten, die durch Punkte, Linien oder Flächen definiert sind. Die Darstellende Geometrie versucht, diese Objekte in anschaulicher Weise auf einer Ebene abzubilden. Zum Zeichnen werden Hilfsmittel benötigt, die auf diesem Tableau in anschaulicher Weise vereinigt sind: Lineale, Dreiecke und Kurvenlineale.

Kurvenlineale dienen zum Zeichnen von gekrümmten Linien, wie z. B. Ellipsen und Hyperbeln. Da deren Krümmungen sich stetig ändern und von Haus aus nicht bekannt ist, wie groß diese Kurven werden sollen, sind auf einem Kurvenlineal verschieden gekrümmte Teile angebracht, deren Krümmung sich auch stetig verändert. Beim Zeichnen muss man daher das Lineal mehrfach drehen und wenden, um eine passende Stelle für die Zeichnung herauszufinden. Mit der T-förmigen Reißschiene können auf einem Reißbrett (einem rechteckigen Zeichenbrett, auf dem das Papier festgeklemmt wird) durch Anlegen an einer Seite sehr einfach und rasch parallele Linien gezogen werden.

Die Lineale aus den Sammlungen des Technischen Museums Wien sind aus Holz gefertigt, was früher üblich war. Heute bestehen sie meist aus Kunststoff. Für gewerbliche Zwecke werden sie auch oft aus Metall gefertigt. Durch die Verwendung von Zeichenprogrammen am Computer ist die Kunst der ausgefeilten geometrischen Handzeichnung allerdings ins Hintertreffen geraten.

Hersteller: unbekannt
Entstehungszeit: um 1930




Inv.Nr. 65000
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