• 99748-000_17006117_WesternWindrad.jpg Modell eines Western-Windrades nach Halladay, Maßstab 1:20, hergestellt um 1900 von der Ackergerätefabrik P. Gross Hohenheim, © Technisches Museum Wien
  • 99748-000_17006136_WesternWindrad.jpg Modell eines Western-Windrades nach Halladay, Maßstab 1:20, hergestellt um 1900 von der Ackergerätefabrik P. Gross Hohenheim, © Technisches Museum Wien
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Western-Windrad

Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte der amerikanische Ingenieur und Unternehmer Daniel Halladay diese Windmühle. Egal, woher der Wind kommt, sie dreht sich immer automatisch in die beste Position. Wenn die Windgeschwindigkeit zu hoch und damit der Druck auf die Flügel so groß wird, dass das Windrad Schaden nehmen könnte, werden die Flügel eingeklappt, und der Sturm hat viel weniger Angriffsfläche.

Die Flügel drehen relativ langsam, das Windrad wurde vorwiegend zum Heraufpumpen von Grundwasser, zur Bewässerung der Felder und zur Versorgung der Weidetiere mit Trinkwasser eingesetzt. Vor allem in Nordamerika nutzten viele Farmer diese Technik, weshalb sich auch der Begriff „Amerikanisches Windrad“ etablierte.
Später wurden sie mit Generatoren verbunden und zur Stromgewinnung eingesetzt, aber mit modernen Windkraftanlagen, deren Rotorblätter wie Flugzeugflügel geformt sind und das Auftriebsprinzip nützen, können sie nicht konkurrieren.



Inv.Nr. 99748
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