Sammlung: Produktionstechnik

Der Bereich umfasst die handwerkliche und industrielle Produktionstechnik mit Land- und Forstwirtschaft, Holz- und Metallbearbeitung, Textilherstellung, Erzeugung von Nahrungs- und Genussmitteln, Glas-, Keramik- und Chemieindustrie sowie mit der Papierindustrie. Mit rund der Hälfte aller Objekte und einer Reihe historischer Sondersammlungen prägt er das Profil des Museums in hohem Maß. In Zukunft wird sich der Bereich vermehrt der Dokumentation neuer Werkstoffe widmen.

Filter: Glas und Keramik / Alle Epochen / (18 Exponate gefunden)
Glas und Keramik
  • FA-123715

    Becherformen zur Darstellung der Glasurtechnik, Wien, 1929

    Salopp formuliert: Stein„zeug“ ist eigentlich ein „Gut“, das wasserundurchlässig ist. Stein“gut“ dagegen ist eigentlich ein poröses „Zeug“, das eine Glasur benötigt. Und um die geht es im Folgenden.

  • FA-114219

    Doppeladler aus Glasperlen und Glasstiften, Böhmen, 1845

    Wer kennt ihn nicht, den Doppeladler? Häufig wird er mit der österreichisch-ungarischen Doppelmonarchie gleichgesetzt. Der Doppeladler ist jedoch keine Erfindung der Habsburger. 

  • FA-114033

    Fußwärmer, Steingut, England, 1853

    „Schwein gehabt“, wer in England um 1850 einen Fußwärmer der Marke Doulton & Watts sein Eigen nennen konnte. „Schwein“ nannte man im Volksmund bestimmte Wärmeflaschen aus Steingut, die „Feet Warmer“.

  • FA-123361

    Gedrehte Keramik mit Boraxglasur, vermutlich 1911-1919

    Selbstbildnis an der Töpferscheibe? Hat sich hier ein Töpfer oder eine Töpferin am Arbeitsplatz modelliert und sich damit in dem Werkstoff Ton verewigt? Die Plastik gibt Rätsel auf.

  • FA-113368

    Gefäß mit Deckel, Jasperware, England, 1819

    Fünf Jahre Arbeit und fast 10.000 Experimente stecken in der schönsten Erfindung des Keramikpioniers Josiah Wedgwood (1730-1795): der farbigen – bevorzugt blauen – Jasperware mit weißen Basisreliefs.

  • FA-124250_Glasgravurmaschine

    Glasgravurmaschine mit Zubehör, um 1850

    Sechs Generationen widmeten sich dem Handwerk der Glasgravur. Die letzte Meisterin der „Dynastie“ schloss 2010 ihr Wiener Geschäft - nach 46 Jahren. Damit wurde eine altgediente Maschine museumsreif.

  • FA-113467

    Kothgasser-Ranftbecher, Wien, 1839

    „Kothgassergläser“ – Anton Kothgasser (1769-1851), seinerzeit bekanntester Wiener Transparentglasmaler, machte die kleinen Meisterwerke der Biedermeierzeit und begehrten Sammlerobjekte weltberühmt.

  • FA-123794

    Modell einer Glashütte (Mundblashütte), 1893

    Für die Arbeit am Glasofen braucht es Teamgeist, Kraft, Geschick, Erfahrung und einen langen Atem. Nur so lässt sich das eigenwillige Material bezwingen und in die fragilsten Gebilde verwandeln.

  • FA-122988

    Modell einer Glasschleiferei, frühes 20. Jh.

    Alle Schleifscheiben stehen still, wenn die Transmission es will! Dieses Motto galt vor der Erfindung des elektrischen Einzelantriebs, als „Maschinenparks“ noch zentral über Riemen angetrieben wurden.

  • FA-111829

    Mustertafel: Gefasster Glasschmuck, Böhmen, um 1837

    Sein oder Schein, echt oder unecht, das ist hier die Frage. Nicht nur mit falschen Haaren oder Zähnen kann man sich schmücken, sondern auch mit falschem Geschmeide – zum Beispiel aus Glas.



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