Sammlung: Produktionstechnik

Der Bereich umfasst die handwerkliche und industrielle Produktionstechnik mit Land- und Forstwirtschaft, Holz- und Metallbearbeitung, Textilherstellung, Erzeugung von Nahrungs- und Genussmitteln, Glas-, Keramik- und Chemieindustrie sowie mit der Papierindustrie. Mit rund der Hälfte aller Objekte und einer Reihe historischer Sondersammlungen prägt er das Profil des Museums in hohem Maß. In Zukunft wird sich der Bereich vermehrt der Dokumentation neuer Werkstoffe widmen.

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Chemische Produktionstechnik
  • FA-122492

    Ceroxid-Probe, 1958

    Neodym, Praseodym, Lutetium, Cer: Das klingt einerseits nach althumanistischer Bildung und steht andererseits für eine Gruppe sehr begehrter Bodenschätze: die „seltenen Erden“.

  • FA-112914

    Das „Nönnchen“, Apothekenflasche, 1700-1750

    Ziemlich despektierlich: „Nönnchen“ nannte man diese birnenförmigen Apothekenflaschen in Anspielung auf den optischen Zusammenhang zwischen klösterlichen Fehltritten und „schwangerer“ Gefäßform.

  • FA-116660

    Modell einer Destillieranlage für Schmieröle, 1916

    Selten ein schöner Anblick, keine Freude zum Anfassen, oft von penetrantem Geruch. Dennoch: Hätte ohne die unscheinbaren Schmiermittel überhaupt eine industrielle Revolution stattfinden können?

  • FA-114922

    Modell einer Hausseifenfabrik, um 1935

    „Die Seife ist ein Maaßstab für den Wohlstand und die Cultur der Staaten“ – diese Ansicht vertrat der deutsche Chemiker Justus von Liebig 1844 in seinen populären „Chemischen Briefen“.

  • FA-122577

    Modell Platformeranlage zur Benzinveredlung, 1959

    Dieses Modell steht für den gewaltigen Aufschwung der Petrochemie im 20. Jahrhundert. Das Original war auf eine Kapazität von 350.000 Tonnen im Jahr ausgerichtet.

  • FA - 80598/1

    Mustertafel mit Gummiwaren, Anfang 20. Jh.

    Reifen, Knüppel und Kondome aus dem „Holz, das weint“: Seit fast 200 Jahren spielt der Gummi bzw. der natürliche Werkstoff Kautschuk eine schwer wegzudenkende Rolle in Technik, Wirtschaft und Alltag.

  • FA-116546

    Schaukasten: Kieferteile mit Phosphornekrose, um 1895

    Die im Dunkeln sieht man nicht: Die Herstellung von Phosphorzündhölzern hinterließ bei zahlreichen Beschäftigten verheerende Oberkieferschäden und verursachte heftige Schmerzen. Einige starben daran.

  • FA-116611

    Staubproben aus Industrie und Gewerbe, um 1900

    Gesammelt, beschriftet, untersucht: Gebannt auf kleine Glasplättchen wirken diese Staubproben aus vielen Gewerben harmlos. Nicht so in der Lunge.



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