• FA-123280_keller © Technisches Museum Wien, Foto: Michaela Stankovsky
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Sammlungsstrategie

2017 - 2020

Das Technische Museum Wien verfügt im regionalen und internationalen Vergleich über eine einzigartige Sammlung höchster Qualität. Wir sind uns der damit verbundenen Verantwortung bewusst und führen, davon ausgehend, den Leitgedanken „Horizont 100“ ein: Welche Objekte werden auch in hundert Jahren noch Bedeutung haben? Welche markieren Meilensteine am Wegrand? Welche werden auf der Wegstrecke von hundert Jahren nur unauffällige, aber nützliche Wegbegleiter sein? Und welche sind nicht reisefähig genug, um die ganze Strecke zu schaffen? Niemand kann in die Zukunft blicken und doch sammeln wir heute Gegenwart für die Zukunft, so wie auch vor hundert Jahren schon für eine unsichere Zukunft gesammelt wurde.

Doch nicht nur künftige Generationen sollen davon profitieren, was wir heute sammeln und bewahren. Wir wollen auch die Gegenwart mit vielfältigem Wissen speisen und mit dem Vermögen ausstatten, technische Herausforderungen im weitesten Sinn selbstständig zu erkennen, zu ihrer Lösung aktiv beizutragen oder aber alternative Fortschrittsideen zu entwickeln. Aktuelle Themen wie Mobilität, Globalisierung, Sicherheit oder Klimawandel erfordern ein Grundverständnis von technischen, naturwissenschaftlichen und gesellschaftspolitischen Prozessen, um kritisch und visionär an Zukunftsmodellen mitarbeiten zu können.

Traditionell sammeln wir in Österreich entworfene oder produzierte Produkte. Aktuell sammeln wir technische Kultur aus Sicht der NutzerInnen, also Anwendungsformen von heute in Österreich lebenden Menschen. Als reiche Sammlung an Produkten der ehemaligen Kronländer sind die historischen Teile der Sammlung von Beginn an transnational angelegt und gewinnen im heutigen Europa enorm an Relevanz.

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