• FA-123692 Quelle: Technisches Museum Wien
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Infofolder zur Ausstellung_Semmering (PDF, 454 KB)
Jul. 2004 - Nov. 2004

Faszination Semmeringbahn

150 Jahre Eisenbahnstrecke über den Semmering

Laufzeit: 3. Juli - 2. November 2004

 

Eine Ausstellung des Technischen Museums Wien und der Marktgemeinde Reichenau an der Rax.

Das Technische Museum Wien präsentiert in Zusammenarbeit mit der Marktgemeinde Reichenau an der Rax im Schloss Reichenau aus Anlass des Jubiläums "150 Jahre Semmeringbahn" die Ausstellung "Faszination Semmeringbahn" mit zahlreichen Originalobjekten aus dem Eisenbahnmuseum und dem Eisenbahnarchiv. 

Mit der ersten Hochgebirgsbahn für Lokomotivbetrieb setzte Carl Ghega neue Maßstäbe. 1854 dem öffentlichen Verkehr übergeben, schloss die Strecke über den Semmering die bis dahin bestehende Lücke in der Verbindung zwischen Wien und dem Adriahafen Triest, der schließlich 1857 erreicht wurde.

Die mit ihren zahlreichen Viadukten und Tunnels technisch anspruchsvolle und durch Berücksichtigung der Topographie landschaftsprägend gewordene Semmeringbahn erhielt 1998 von der UNESCO die Auszeichnung als Weltkulturerbe.

Die Ausstellung im Erdgeschoss des Schlosses Reichenau zeigt eine große Auswahl wertvoller einzigartiger historischer Modelle und Dioramen, sowie Ölgemälde, Aquarelle und Lithographien zur Geschichte der Semmeringbahn aus dem Bestand des Technischen Museums Wien. Zu sehen sind ausserdem mehrere Lokomotivmodelle, das anlässlich der Weltausstellung 1904 in St. Louis erstmals gezeigte Semmering-Diorama, Brückenmodelle, Signalanlagen, eine Bronzebüste von Ghega und Geländemodelle der Semmering-Landschaft. Erstmals werden alle 14 Lithographien zur Semmering-Strecke von Emerich Benkert zu sehen sein, weiters die Aquarelle von Erwin Alois Lahoda und Franz Witt, sowie die Stahlstiche von Nicolas-Marie-Joseph Chapuy, um nur einige Objekte aus der Auswahl von mehr als 200 Exponaten zu nennen.

Konzeptionsteam

Eine Ausstellung des Technischen Museums Wien und der Marktgemeinde Reichenau an der Rax
Projektleitung: Helmut Lackner
Kuratoren: Karl Heinz Knauer, Günter Dinhobel
Gestaltung: ARTEX  

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