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Vermittlungsprojekt

Ich im v i r t u e l l e n Museum

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Während des Corona-bedingten eingeschränkten Betriebes von Bildungs- und Kultureinrichtungen treffen sich Tischlerei-Lehrlinge von Jugend am Werk und VermittlerInnen des Technischen Museums Wien digital im Vermittlungsprojekt „Ich im v i r t u e l l e n Museum“.

In dieser für alle (über)fordernden Situation geht es darum, Begegnungen zu schaffen: zwischen der geschlossenen Bildungs- und der geschlossenen Kultureinrichtung, den Lehrlingen, den Vermittler_innen, den virtuellen Objekten und den realen Schwierigkeiten im Corona-Alltag. Gemeinsam werden Werkzeuge zum Handeln gesucht, Anlässe zum Reflektieren und Austauschen angeboten und Vermittlungsarbeit virtuell gestaltet. Dieses Projekt stellt eine erste Reaktion dar, ein kommunikatives online-Format zu erproben, das über frontale Beiträge hinausgeht, einen interaktiven, diskursiven Weg sucht und auf beiden Seiten Bereitschaft zum «miteinander Lernen» und eine «Toleranz des Scheiterns» bedingt.

Was haben Klebebänder, Kabelsalate und Schnitzarbeiten miteinander und mit der Corona-Krise zu tun? Das Museum vermittelt in dieser «historisch prägenden» Zeit (die künftig Schüler_innen im Unterricht lernen werden) seinen Auftrag des «Sammelns und Bewahrens» (heute für morgen sammeln) und kann im Rückgriff auf Vergangenes auch Parallelen zu ähnlichen Phänomenen zeigen.
Das Projekt arbeitet sowohl im (privaten) Realraum als auch mit virtuellen Tools: In mehreren Online-Treffen bringen die TeilnehmerInnen Objekte ein, die sie durch ihren ganz persönlichen «Corona-Alltag» begleiten, befüllen leere Werkzeugkoffer mit (improvisierten) Geräten, die ihnen nützlich sind, oder auch gerade fehlen, oder diskutieren über den Nutzen und die Gefahren von Medien als «long-distance-Tools» und deren Entwicklung.

Um die virtuelle Zusammenarbeit zu sammeln und abschließen zu können, wird am Ende ein personalisiertes Quartettspiel entstehen, mit Motiven und Texten, die die Lehrlingsgruppe im Laufe der Online-Meetings erarbeitet hat. Wie das Team im Zuge dieses Projektes erfuhr, hatten Quartette ursprünglich einen Bildungsauftrag und wurden erst von den Spielenden zum «Sammel- und Stechspiel» uminterpretiert.

In diesem Sinn hoffen alle Beteiligten darauf, sich auch einmal real zu treffen und gemeinsam eine Runde mit den selbst gestalteten Karten spielen zu können ...

„Ich im v i r t u e l l e n Museum„ wird im Rahmen der Reihe „K3-PROJEKTE. Kulturvermittlung mit Lehrlingen“ initiiert und durchgeführt.

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