Motorsport in Österreich

Schneeweiß, Martin 

Mister Rudge (1907 - 1947)

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Der Vater betrieb in Wien eine Fahrschule und war u. a. 1914 bei der Österreichischen Alpenfahrt gestartet. Solcherart geprägt fand Schneeweiß in jungen Jahren zum Motorradsport. „Mister Rudge“ gewann 1929 auf Rudge (kein Foto) und 1932 auf NSU die Österreichische Touren Trophäe in der 500 ccm-Klasse. In den 1930er-Jahren war er mit dem von ihm entwickelten gefederten Rahmen und dem 350 ccm Motor, der „Schneeweiß-Spezial“, einer der Favoriten auf der Sandbahn und 1937 Bahn-Europameister und erzielte so einen der größten Erfolge für den österreichischen Motorsport in der Zwischenkriegszeit. In der 500 ccm-Klasse war er mit Siegen in Wien-Krieau 1934 bis 1936, in Gmünd und Weitra 1937 sowie in Vilshofen 1938 beinahe unschlagbar. Schneeweiß fuhr 1935 Motorrad-Bestzeit am Großglockner. 1939 gewann er den Großen Bergpreis von Deutschland ebenfalls am Großglockner in der 250 ccm-Klasse auf einer DKW mit Eigenbau-Rotations-Kompressor (ohne Foto). Er starb am 4. Oktober 1947 nach einem schweren Sturz bei einem Sandbahnrennen in Graz.

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