Motorsport in Österreich

Internationales Flugplatzrennen Tulln-Langenlebarn 1971

Der Flughafen Langenlebarn in Tulln an der Donau (Niederösterreich) wurde 1939 als Militärflugplatz eröffnet. Die Republik Österreich übernahm den Flughafen 1955 von der amerikanischen Besatzung und führte ihn als Militärflughafen weiter. Seit 1966 fand hier auf einem Rundkurs mit 2,7 km das vom Zweigverein "Motorrad" des ÖAMTC veranstaltete Internationale Flugplatzrennen für Interserien-Wagen, Formel VW und Ford, Tourenwagen und Motorräder statt. Die Formel 2-Rennen ab dem folgenden Jahr zählten zur Europameisterschaft. Das erste Rennen im Jahre 1966 gewann Hans Herrmann auf Porsche. Das Rennen des Jahres 1967 in der Formel 2 gewann Jochen Rindt vor Jack Brabham. Ein weiterer Teilnehmer war Jim Clark. Auch 1968 siegte Rindt im Formel 2-Rennen. Nach dem Tod von Jochen Rindt fand das Flugplatzrennen in den Jahren 1970 und 1971 als „Jochen-Rindt-Gedächtnis-Rennen" statt. Ein drittes „Jochen-Rindt-Memorial“ musste auf den Österreichring übersiedeln (vgl. Jochen-Rindt-Memorial am Österreichring). Nach siebenjähriger Unterbrechung gingen 1978 das siebente und 1979 das achte Rennen, jetzt nur mehr für Motorräder, in Langenlebarn über die Bühne.


Rennserie: Internationales Flugplatzrennen Tulln-Langenlebarn, 1966, 1967, 1968, 1969, 1970, 1971, 1978, 1979
Datierung: 1966-1979
Renndisziplin: Rallyes, Wertungs- und Bergwertungsfahrten, Straßen- und Rundstreckenrennen
Zugelassee Fahrzeuge: Automobile, Automobile und Motorräder, Motorräder
Reichweite: international, internationaler Meisterschaftslauf
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