• FA-112050 © Technisches Museum Wien, Foto: Peter Sedlaczek
Sammlungsbereich
Information & Kommunikation
Sammlungsgruppe
Fotografie und Film
Ausstellung
medien.welten
Epoche
1990 - 1999

ActionCam Digitalkamera

Agfa AG, Leverkusen 1995

Digitale Bilder


Digitale Bilder, die sich aus tausenden von Bildpunkten zusammensetzen, lassen sich beliebig bearbeiten. Auf dieser Basis entsteht in den 1980er-Jahren als neue Kunstform die Computergrafik.

Anders als Fotografien sind digitale Bilder immateriell. Sie altern nicht und lassen sich am PC verlustfrei kopieren oder auf andere Datenträger übertragen. Digitale Bilder setzen sich aus Positionspunkten (Pixel) zusammen, die durch ein Koordinatensystem definiert werden. Jedes einzelne Pixel enthält Informationen über seine Position, seine Helligkeit und seinen Farbwert. Das Digitalbild entsteht aus einer Vielzahl solcherart definierter Punkte. Durch Computerprogramme können die Werte der Pixel beliebig verändert werden. Spezielle Grafikcomputer verfügen über entsprechend hohe Speicherkapazität, um Layouts von Zeitschriften oder auch großen Plakaten herstellen zu können.

In den 1980er-Jahren beginnt der Wiener Fotograf Wladimir Narbutt-Lieven damit, Fotos mit Hilfe eines Computers in abstrakter Weise nachzubearbeiten. Er wird dadurch zu einem Pionier der neuen Kunstrichtung Computergrafik. Für den privaten Nutzer eröffnet sich ab den 1990er-Jahren die Möglichkeit, Bilder am Scanner zu digitalisieren oder mit der Digitalkamera aufzunehmen und sie dann am PC zu bearbeiten.


Inv.Nr. 56472
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