• FA-112471 © Technisches Museum Wien, Foto: Peter Sedlaczek
Sammlungsbereich
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Sammlungsgruppe
Audio und Video
Ausstellung
medien.welten
Epoche
1920 - 1929

Diktaphon Diktiergerät

Dictaphone-Corporation, New York um 1920

Rationalisierung


Das Diktaphon von Thomas A. Edison ermöglicht die Aufzeichnung von Sprache und findet vorwiegend in den Büros Verwendung. Chefs diktieren nun nicht mehr ihrer Sekretärin, sondern ins Diktiergerät.

Die vor sich gehende Rationalisierung der Arbeitsabläufe findet auch in den Verwaltungsbüros statt. Das von dem Amerikaner Thomas A. Edison 1877 entwickelte Diktaphon zeichnet Sprache auf rotierenden Wachszylindern auf. Schreibkräfte können dadurch wesentlich mehr Diktate bewältigen als bisher.

Für den Geschäftsmann bietet die Verwendung von Diktiermaschinen große Vorteile. Er ist unabhängig von der Anwesenheit einer Stenotypistin und ihrer Fertigkeit in Stenografie. Das Gerät ist in der Lage dem schnellsten Diktat zu folgen und ermüdet nicht, auch steht es dem Diktierenden jederzeit zur Verfügung, unabhängig von der Arbeitszeit der Angestellten.

Die Bedienung des Diktaphons ist einfach. Angetrieben durch einen Elektromotor kann die Walze durch Hand- oder Fußkupplung in Bewegung gesetzt werden. Durch den Sprechtrichter wird die Walze besprochen. Eine einfache Betätigung der Kupplung bringt den Apparat zum Stillstand, für den Fall, dass eine Pause gemacht werden soll. Mittels einer Anzeigevorrichtung wird die Länge der Aufnahme kontrolliert.


Inv.Nr. 16627
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