Echolot

Bild
 © Technisches Museum Wien, Foto: Peter Sedlaczek
Sammlungsbereich
Technische Grundlagen
Sammlungsgruppe
Geodäsie
Epoche
1950 - 1959
Dieses Objekt ist derzeit im Museum nicht ausgestellt.
Die Tiefe von Gewässern lässt sich nicht mit Maßbändern ermitteln. Man benutzt dazu ein Echolot, das mit Ultraschall die Tiefe misst.

Das Gerät aus den Sammlungen des Technischen Museums Wien wurde von der Tauernkraftwerke AG angekauft, um die Tiefe von Stauseen zu ermitteln. Es war über 20 Jahre unter anderem bei den Stauseen Moserboden, Magaritze, Silvretta und Vermut im Einsatz.

Das Gerät sendet Ultraschallimpulse im Wasser aus, die vom Boden reflektiert werden (Echo). Der Abstand vom Boden zum Sender lässt sich dann aus der Laufzeit des Schalls ermitteln. Wird die Messung an verschiedenen Stellen durchgeführt, so ergibt sich ein Profil des Gewässers, das auf einem Papierstreifen aufgezeichnet wird. Es können Tiefen bis zu 800 Metern mit einer Genauigkeit von 1 % gemessen werden.

Nach Angaben des Eich- und Vermessungsamtes Linz wurde das Gerät kurzfristig auch zur Vermessung des Toplitzsees verwendet. Dort vermutete man Schatzkisten, die Ende des Zweiten Weltkriegs versenkt worden sein sollen.

Hersteller: Atlas-Werke AG, Bremen
Entstehungszeit: 1959


Inv.Nr. 79348

Member of